Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


broken_crown:spielphilosophie:wirtschaft

Wirtschaftssystem auf dem BCIII

Das Wirtschaftssystem auf dem BC III ist eine Weiterentwicklung des Systems, welches auf dem BC II verwendet wurde. Es ist komplexer geworden, soll aber wie auch auf dem BC II das Spiel um einen zusätzlichen Anreiz, das Handelsspiel, erweitern. Dadurch soll es möglich sein weiter in das „gelebte Lethe“ eintauchen zu können und weitere, intensive Verknüpfungen von Hintergrund und Spiel zu ermöglichen.


Wie läuft das Wirtschafts- bzw. Handelsspiel im Allgemeinen ab?

Die Handelswaren werden durch Besitzurkunden, die sogenannten Zertifikate, dargestellt. Sinn und Zweck des Handelsspiels ist es nun, die Zertifikate, welche man hat, gegen die, welche man braucht, zu handeln. Wichtig ist, dass die im Hintergrund vorhandenen Handelswaren nur mit den von der SIM ausgegebenen Handelszertifikaten dargestellt werden. Man darf also keine zusätzlichen Warenmengen oder Warenarten „erfinden“, auch nicht, wenn ein Land laut Hintergrundbeschreibung viel von dieser Handelsware hätte.


Was ist das Ziel des Wirtschafts- bzw. Handelsspiels?

Die SIM legt für jedes Land einen Bedarf an speziellen Handelswaren fest. Ziel ist es, diese Handelswaren in der erforderlichen Menge am Ende des Spiels zu haben. Das Erfüllen oder Nichterfüllen dieser Bedürfnisse an Handelswaren gibt der SIM einen Indikator für die weitere (wirtschaftliche) Entwicklung des jeweiligen Landes. Ganz praktisch gesagt: Erfüllt (oder übererfüllt) man die Bedürfnisse, dann geht es dem Land besser, erfüllt man die Bedürfnisse nicht, dann geht es dem Land schlechter.


Welche Warenarten hat ein Land zu Spielbeginn?

Die SIM legt für jedes Land die Art und die Menge der Waren, die es zu Spielbeginn besitzt, fest.


Wie bekomme ich als Spieler zu Spielbeginn die Handelszertifikate?

Die SIM gibt die festgelegten Zertifikate für jedes Land zu Spielbeginn an den jeweiligen Darsteller/die Darstellerin des Handelsmeisters/der Handelsmeisterin bzw. des Landesfürsten/der Landesfürstin. Als am Handelsspiel interessierte/r Spieler/in ist es sinnvoll und notwendig sich vor dem Spiel mit dem Darsteller/der Darstellerin von Handelsmeister/Fürst in Verbindung zu setzen und sein Interesse am Handelsspiel zu bekunden. Dann bekommt man vor Spielbeginn Handelszertifikate ausgeteilt. Dies gilt auch für Gastspieler(innen), welche mit Handelswaren von außerhalb Lethes handeln wollen. Auch solche Handelswaren werden durch die oben erwähnten Handelszertifikate dargestellt.

Beispiele wie diese Zertifikate aussehen:

Rohstoffe

Rohstoffe gibt es in den Einheitengößen: 1, 2, 5 & 10

Verarbeitete Stoffe

Verarbeitete Stoffe gibt es in den Einheitengößen: 1, 2 & 5

Luxuswaren

Luxuswaren gibt es in den Einheitengößen: 1 & 2


Wie wechseln Handelszertifikate den Beisitzer?

Auf jede erdenkliche Weise. Durch klassischen Handel („Für deine zwei Zertifikate Eisenerz biete ich dir drei Zertifikate Holz, und dabei treibe ich mich selbst in den Ruin!“), durch Politik („Nun, verehrter Fürst, wenn Ihr mir in dieser Sache Eure Zustimmung gebt, dann ist mir dies drei Handelszertifikate wert.“), als Belohnung („Als Belohnung für Eure treuen Dienste bekommst du von mir diese fünf Zertifikate.“), durch Erpressung („Gebt mir ein Zertifikat, ich weiß, wo deine Kutsche steht.“), durch Diebstahl („Hat jemand meine Zertifikate gesehen?“) oder auf welche Weise auch immer.


Wie viel ist ein Zertifikat wert?

Die SIM veröffentlicht durch die Gilde der klingenden Münze zu Spielbeginn die Kurse der Zertifikate. Diese dienen als Richtwert, man ist beim Handel Spieler mit Spieler aber nicht daran gebunden. Es liegt an den jeweiligen Spielern ob sie unter Wert verkaufen oder Notlagen ausnutzen um höhere Preise zu bekommen („Ihr braucht unbedingt Holz? Zufällig habe ich das letzte Holz, welches noch verfügbar ist. Lasst uns über den Preis verhandeln.“)

Auch Überangebot oder Verknappung einer Ware können einen Einfluss auf den Preis einer Ware haben, so kann es sein, dass sich die Kurse bei der Gilde der klingenden Münze im Laufe des Spiels ändern.


Welche Waren gibt es überhaupt?

Zunächst gibt es drei Arten von Waren: Rohstoffe, verarbeitete Waren und Luxuswaren.

Rohstoffe

rohstoffe.jpg

verarbeitetewaren.jpg

luxuswaren.jpg

Nocheinmal in tabellarischer Übersicht

verarbeitete Waren zugeordnete Stoffe
Barren Gold und Kupfer
Brot Getreide und Hefe
Eisenbarren Eisenerz und Kohle
Fleisch Vieh und Salz
Kerzen Wachs und Weihrauch
Lederwaren Vieh und Torf
Medizin Gewürze und Olivenöl
Met Honig und Hefe
Papier Holz und Wolle
Reiswein Reis und Hefe
Tuch Wolle und Holz
Wein Weintrauben und Gewürze
Ziegel Steine und Lehm
Luxuswaren zugeordnete Stoffe
Brokat Tuch und Silber
RäucherfleischFleisch und Torf
SchmuckBarren und Edelsteine
WaffenEisenbarren und Lehm
WeinbrandWein und Kupfer
WerkzeugEisenbarren und Holz


Welches Land hat welche Waren?

Land hat folgende Waren
Aquillien Honig, Kerzen, Fleisch, Wein, Weintrauben, Olivenöl, Gold, Silber, Barren, Getreide, Salz
Tulenin Torf, Tuch, Lederwaren, Salz, Holz, Schmuck, Räucherfleisch, Kerzen, Honig
Kalden Kupfer, Stein, Met, Eisenerz, Edelsteine, Eisenbarren, Ziegel, Kohle, Lederwaren, Holz, Barren
Ulshar Brot, Gemüse, Getreide, Werkzeug, Vieh, Waffen, Edelsteine, Holz, Eisenbarren
Hassar Gewürze, Wolle, Hefe, Brokat, Lehm, Wachs, Waffen, Weihrauch, Edelsteine, Salz, Lederwaren
Makrabar Papier, Reis, Medizin, Reiswein, Weinbrand, Weihrauch, Hanf, Kohle, Tuch, Waffen

Die oben aufgeführten Waren stellen die gängigen Exportgüter gemäß der Landeshintergründe dar. Durch aktuelle Geschehnisse kann die SIM Ländern zusätzliche Waren zuordnen (z. B. Beute in einem Kriegszug) oder die Warenmenge einer Ware reduzieren, auch wenn diese Ware laut Landeshintergrund in großer Menge vorhanden sein sollte („Mein Fürst, diese ungläubigen Räuber haben die Hälfte unserer Schafe gestohlen!“).


Was ist die „Gilde der klingenden Münze“?

Die Gilde der klingenden Münze ist IT ein Zusammenschluss von Händlern und gleichzeitig deren Interessenvertretung. Sie handelt mit jedem. Sie ist einflussreich und hat es bisher geschafft politisch unabhängig zu bleiben. Sie gibt IT die Zertifikate aus und steht dafür gerade, dass die dort aufgeführten Waren tatsächlich existieren und von guter Qualität sind. Man kann es sich IT so vorstellen, dass man seine Handelswaren bei einem Kontor der Gilde, welche über alle Fürstentümer verteilt sind, gegen Zertifikate tauschen kann. Mit diesen Zertifikaten (und nicht mit den sperrigen Handelswaren) geht man hin und handelt, um dann mit den erhandelten Zertifikaten wieder zu einem Kontor zu gehen um dann dort die erhandelte Ware in Empfang zu nehmen. Die Gilde der klingenden Münze wird IT auf dem BC III vertreten sein.


Wie bekomme ich Zertifikate für verarbeitete Waren und Luxuswaren?

Zu Spielbeginn werden von diesen Zertifikaten einige im Spiel sein. Natürlich kann man ganz normal nicht nur mit Rohstoffzertifikaten, sondern auch mit den anderen Zertifikaten handeln, sie stehlen, etc.. Es besteht aber die Möglichkeit diese bei der Gilde der klingenden Münze zu erhandeln.

Beispiel (mit fiktiven Preisen):
Ein Handelszertifikat des Rohstoffs „Getreide“ kostet laut Angabe der Gilde 1 Goldstück, Handelszertifikat des Rohstoffs „Holz“ kostet 2 Goldtücke, ein Handelszertifikat der verarbeiteten Ware „Eisenbarren“ kostet laut Angabe der Gilde 40 Goldstücke.
Man kann bei der Gilde nun also 40 Zertifikate Getreide gegen ein Zertifikat Eisenbarren tauschen. beispiel_1.jpg Oder man tauscht 20 Zertifikate Getreide und 10 Zertifikate Holz gegen ein Zertifikat Eisenbarren, oder welche Kombination auch immer, Hauptsache, die Summe der Zertifikate ist in diesem Beispiel 40 Goldstücke. Zu beachten: Auch die Gilde besitzt nicht unendliche Mengen von jedem Zertifikatstyp. Es kann also vorkommen, dass, da die Gilde gerade keine Zertifikate „Waffen“ hat, ich eben dort auch meine Zertifikate nicht gegen Zertifikate „Waffen“ eintauschen kann, unabhängig davon wie viele Zertifikate, von welchem Typ auch immer, ich besitze.


Was sind „Rohstoffquellen“?

Im Spiel wird es Besitzurkunden für Rohstoffquellen geben. Besitzt man solch eine Urkunde, so bekommt man beim Tauschen von der Gilde einen Bonus von zehn Prozent angerechnet.

Beispiel (mit fiktiven Preisen):
Man besitzt zehn Zertifikate Holz zum Preis von einem Goldstück je Zertifikat. Besitzt man nun zusätzlich noch eine Besitzurkunde „Wald“ oder hat beim Tauschen eine Person mit solch einer Urkunde dabei, so rechnet einem die Gilde für die zehn Zertifikate Holz nicht zehn Goldstücke, sondern elf Goldstücke beim Tauschen an. Mehr als eine Besitzurkunde für den gleichen Rohstoff ergeben keinen weiteren Bonus.


Was sind „zugeordnete Stoffe“?

Jeder verarbeiteten Ware und jeder Luxusware sind zwei Waren zugeordnet. Wenn die Gilde diese tauscht, dann gewährt sie einen günstigeren Tauschkurs. Der Wert der zugeordneten Waren erhöht sich um 40 Prozent. (Wichtig: Es soll hier kein Herstellungsprozess simuliert werden.)

Beispiel (mit fiktiven Preisen):
Ein Zertifikat Eisenbarren kostet wie oben 40 Goldstücke. Man kann dieses, wie oben beschrieben, gegen Zertifikate im Gesamtwert von 40 Goldstücken bei der Gilde eintauschen. Jetzt sind den Eisenbarren aber Eisenerz (z. B. 4 Goldstücke pro Zertifikat) und Kohle (z. B. 3 Goldstücke pro Zertifikat) zugeordnet. Tauscht man nun, um Eisenbarren zu bekommen, z. B. Eisenerz ein, so wird der Eisenerzpreis für solch einen Tausch um 40 Prozent erhöht. Ein Zertifikat Eisenerz ist bei solch einem Tausch nicht mehr 4 Goldstücke, sondern 5,6 Goldtücke wert. Besitzt man nun z. B. 5 Eisenerzzertifikate, so sind diese beim Tausch für Eisenbarren nun 28 Goldstücke wert. Mit z. B. weiteren 12 Zertifikaten Holz (je 1 Goldstück) kommt man auf die 40 Goldstücke für ein Zertifikat Eisenbarren. Entsprechend würden Kohlezertifikate beim Tausch gegen Eisenbarren mit 4,2 Goldstücken angerechnet.
Mit Luxuswaren funktioniert dies analog.
Es lohnt sich also mit anderen Ländern Rohstoffe zu handeln, damit man günstiger an verarbeitete Waren und Luxuswaren kommt.


Was bringen mir „Manufakturen“?

Auch wenn hier Tausch und nicht Herstellung simuliert wird, so gewährt die Gilde den Besitzern von Manufakturen wieder günstigere Tauschkurse. Besitzt man beim Tausch zum Erlangen einer verarbeiteten Ware/einem Luxusgut eine Besitzurkunde einer Manufaktur oder hat eine Person dabei, welche solch eine Urkunde besitzt, so wird der Preis der eingetauschten Ware um 20 Prozent günstiger, unabhängig, ob der Rohstoff zugeordnet ist oder nicht. Mehr als eine Urkunde hat keinen weiteren Einfluss auf den Tauschkurs.

Beispiel (mit fiktiven Preisen):
Habe ich eine Urkunde über eine Eisengießerei, so muss ich für ein Zertifikat Eisenbarren (40 Goldstücke) nur Zertifikate im Wert von 32 Goldstücken eintauschen. Dies kann ich z. B. durch vier Zertifikate Tuch (zu je acht Goldstücken) erreichen. Manufaktur-Zertifikate für verarbeitete Waren können auch beim Eintauschen zum Erlangen von Luxuswaren angerechnet werden, sie geben hier einen Bonus von zehn Prozent auf den Wert der verarbeiteten Ware.

Das Manufaktur-Zertifikat für die einzutauschende Luxusware ergibt, wie oben beschrieben, natürlich die Vergünstigung von 20 % auf den Preis der Luxusware.


Kann ich sowohl „Rohstoffquellen“ als auch „zugeordnete Stoffe“ als auch „Manufakturen“ nutzen?

Ja, das geht. Die Boni von Rohstoffquellen und zugeordneten Stoffen werden aber immer von den unmodifizierten Grundpreisen aus gerechnet. Besitzt man also eine Besitzurkunde für eine Rohstoffquelle und tauscht gemäß der Zuordnung, so erhält man einen Bonus von 10 % (Rohstoffquelle) und 40 % (Zuordnung), also 50 %, d.h. der Preis des getauschten Rohstoffs oder der verarbeiteten Ware wird von der Gilde um 50 % angehoben.

Beispiel mit (fiktiven Preisen):
Ein Zertifikat Kohle (z. B. 3 Goldstücke) würde bei Vorhandensein der Besitzurkunde „Kohlebergwerk“ und beim Tausch gegen Eisenerz (dem u.a. Kohle zugeordnet ist) einen Wert von 4,5 Goldstücken haben. Es ist zu sehen, dass hier die einzutauchenden Zertifikate 0,5 Gold mehr Wert sind als das erhaltende Zertifikat. Auf solche „Kommazahlen“ gehen wir weiter unten noch ein.


Kann ich Rohstoffe gegen Rohstoffe bei der Gilde tauschen?

Ja, das geht durchaus. Allerdings gelten hier keine Boni durch Rohstoffquellen und die Gilde rechnet nur 50 Prozent des einzutauschenden Rohstoffs an.

Möchte ich 10 Zertifikate Holz (für je ein Goldstück pro Zertifikat) gegen Hefe ( für ein Goldstück pro Zertifikat) eintauschen, so rechnet mir die Gilde den Wert meiner Holzzertifikate mit nur fünf Goldstücken an.


Funktioniert dies auch so, wenn ich verarbeitete Waren gegen verarbeitete Waren bzw. Luxuswaren gegen Luxuswaren bei der Gilde tauschen möchte?

Ja, dies funktioniert analog.


Was mache ich, wenn Kommazahlen herauskommen und es nicht glatt aufgeht?

Die Gilde tauscht nur ganze Zertifikate und rundet die Anzahl der auszugebenden Zertifikate immer ab.

Beispiel (mit fiktiven Preisen):
Ich möchte Eisenbarren (40 Goldstücke pro Zertifikat) haben. Ich besitze sieben Zertifikate Gewürze (11 Goldstücke pro Zertifikat). Diese würden einen Wert von 77 Goldstücken haben. Also würde die Gilde nur ein Zertifikat Eisenbarren (gegen vier Zertifikate Gewürze) tauschen. Die Differenz von vier Goldstücken zahlt die Gilde in Form von anderen Zertifikaten (z. B. in vier Zertifikaten Holz zu je einem Goldstück) aus. Sollte die Gilde allerdings momentan keine Zertifikate in dieser Preisklasse haben, dann muss ich warten, bis die Gilde wieder Zertifikate bekommt oder einen Verlust in Kauf nehmen, indem ich auf die Auszahlung des Differenzbetrags verzichte.


Kann ich auch verarbeitete Waren/Luxuswaren zurück in Rohstoffe tauschen?

Klar. Jedoch rechnet die Gilde für solch einen Tausch nur ein Viertel des Preises des verarbeiteten Stoffes/der Luxusware an, unabhängig, ob der Rohstoff der verarbeiteten Ware/dem Luxusgut zugeordnet ist oder nicht. Hier nützt ein Bonus aus Manufakturen, zugeordneten Waren oder Rohstoffquellen nichts.

Beispiel (mit fiktiven Preisen):
Möchte man ein Zertifikat Eisenbarren (40 Goldstücke) gegen Holz (1 Goldstück) tauschen, so erhält man „nur“ 10 Zertifikate Holz.


Kann man auch Zertifikate für Rohstoffquellen und Manufakturen erwerben?

Natürlich. Auch diese Zertifikate sind im Spiel und können den Besitzer wechseln.


Was mache ich mit meinen verarbeiteten Waren oder Luxuswaren?

Abgesehen davon, dass ich damit normal handeln und die verarbeiteten Waren bei der Gilde zu Luxuswaren weitertauschen kann, so hat mir die SIM evtl. das Ziel gesetzt eine gewissen Anzahl der unterschiedlichen verarbeiteten Waren bzw. Luxuswaren am Ende das Spiels zu haben.

Weiter kann ich die Zertifikate für das Hintergrundspiel auf dem BC III nutzen.

Auch auf den bisherigen Veranstaltungen des BC war es möglich im und mit dem Hintergrund zu spielen. Wollte man (als Fürstentum oder als Privatperson) eine Aktion im Hintergrund durchführen, so schrieb man über die Post einen Brief mit seinen Befehlen bzw. Aktionen und die SIM reagierte (in der Regel mit einem Antwortbrief) darauf.

Jetzt hat man die Möglichkeit diesen Briefen Zertifikate beizulegen um die Erfolgsaussichten zu erhöhen. Dabei gilt, je „passender“ die Zertifikate sind, desto eher haben sie einen positiven Einfluss auf das Geschehen. Möchte ich jemanden bestechen, so sind z. B. Zertifikate wie Barren oder Schmuck sinnvoller als solche für Holz. Möchte ich eine militärische Aktion unternehmen, so sind z. B. Zertifikate über Waffen besser geeignet als solche über Hefe. Droht in meinem Land eine Hungersnot, so sind Zertifikate über Brot besser als welche über Papier. Unpassende Zertifikate können sogar das Gegenteil bewirken („Wir verhungern hier, und er schickt uns Papier! PAPIER!! Brennt seinen Palast nieder!“)

Auch hier gilt: Die SIM hat immer das letzte Wort. Auch das Beilegen von 100 Zertifikaten Waffen ist keine Garantie für einen militärischen Erfolg.


Projekte

Es kann sein, dass es im Spiel von der SIM ausgegebene „Projekte“ gibt, welche mit Zertifikaten zu finanzieren sind. Ein Beispiel könnte der Bau einer Straße sein. Hier setzt die SIM die Kosten in Zertifikaten fest (z. B. zehn Lehmzertifikate). Um den Bau dieser Straße zu ermöglichen müssen nun zehn Lehmzertifikate investiert werden. Diese Projekte sind unabhängig vom Landesbedarf, investiere ich im genannten Beispiel die zehn Lehmzertifikate in den Bau der Straße, dann stehen sie nicht mehr für die Abdeckung des Landesbedarfs zur Verfügung.
Projekte sind zusätzliche Spielangebote. Es passiert kein Unglück, wenn die oben genannte Straße nicht gebaut wird. Wird sie aber gebaut, dann kann es im Hintergrundspiel (z. B. besserer Handel, leichtere Truppenbewegungen) von Vorteil sein.


Ich habe noch Zertifikate vom BC II. Kann ich was damit anfangen?

Ja, die alten Zertifikate können gegen neue Zertifikate des gleichen Typs bei der Gilde getauscht werden.

broken_crown/spielphilosophie/wirtschaft.txt · Zuletzt geändert: 2015/05/27 19:15 von cyal