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Religion der Vier

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In den Ländern der Mitte (Aquilien, Tulenin und Ulshar) ist traditionell ein jeder Mitglied in der Kirche der Vier. Deren wichtigste Lehre, die sich über alle internen Unterschiede erhebt, ist der Glaube an die göttliche Harmonie, die immer auf das große Ganze ausgerichtet ist. Sie wird traditionell nicht einfach als Gleichgewicht betrachtet, sondern wie das Zusammenklingen sehr unterschiedlicher Töne. Alles ist mit der Harmonie verbunden, alles hat darauf Einfluss und alles ist ihr unterworfen, auch die Götter. Ist das richtige Verhältnis gestört durch Unrecht, Qual, Laster, Verfall und Chaos, dann entsteht Disharmonie. Jene zu bekämpfen und zu verhindern ist die oberste Pflicht eines jeden Kirchenmitglieds.

Die Götter

Tavis

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Tavis ist der Gott des Wandels. Er treibt alles voran und sucht das Neue, aber er zerstört auch das Alte und gebietet über chaotische Kräfte. Er fördert das Wachstum der Pflanzen und Tiere, die Entwicklung der Menschen und des Geistes. Doch der Wandel bringt auch das Verderben der Reife, also auch Vergehen, Alter und Krankheit. Tavis steht in einem starken Bezug zur Natur und der Kindheit, weshalb er manchmal als wilder Knabe dargestellt wird. Er wird z. B. von Bauern um gutes Wetter angerufen, von Müttern bei der Erziehung und von Händlern um günstige Gelegenheiten für ihre Geschäfte.

Ronar

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Ronar ist die Göttin der Bewahrung. Mit stoischer Beharrlichkeit pflegt sie das Vorhandene, merkt sich alles und schreibt es auf, damit nichts in Vergessenheit gerate. Abweichung vom Bestehenden ist ihr ein Gräuel, ihr Wirken ist immer auch auf Stillstand und Zeitlosigkeit ausgerichtet. Ihre Beharrlichkeit und ihr Festhalten an Vergangenen kennt keine Grenzen. Daher steht Ronar in einem starken Bezug zur Tradition, zur Bildung und zum Schutz vor Gefahren, weshalb sie auch manchmal als altes Weib mit Buch oder Schild dargestellt wird. Sie wird z. B. von Vätern um die Beständigkeit der Familie angerufen, von Gelehrten bei der Wissensarchivierung und von Kriegern in der Schlacht um die Erhalt des eigenen Lebens.

Gasset

(Symbol von Gasset)

Gasset ist der Gott des Inneren. Er wirkt verborgen vor dem Blick der Menschen durch die Kraft von Emotionen aber auch der Begierden. Das Gemüt und die Affekte von Mensch und Tier sind sein Reich, aus seiner Hand kommen Liebe, Mitleid, Freude und Sanftmut ebenso wie Hass, Gier, Trauer und Wahnsinn. Gasset steht auch in Bezug zu Lastern und Tugenden, Psyche und Willenskraft der Menschen. Er wird manchmal als ungestümer Jüngling mit dem Symbol einer Sonne oder eines brennenden Herzens dargestellt und z. B. von Verliebten um Erhörung angerufen, von Künstlern für lebendige Muße aber auch von den Bettlern um das Mitgefühl der Reichen.

Olja

(Symbol von Olja)

Olja ist die Göttin des Äußeren. Sie herrscht über das Formen und das Geformte in der Welt. Ihr gehört das unbelebt Stoffliche, der Körper und das Land ebenso wie der Verstand, Ordnung, Disziplin und die Logik. Ihr Ziel ist die absolut pragmatische Tyrannei von Gesetz und Materie. Ohne ihre Gunst gibt alles nach, wird träge und geht zugrunde. Olja wird daher landläufig auch mit dem Tod in Bezug gesetzt. Reichtum und das öffentliche Leben werden durch sie bestimmt, so dass sie manchmal als wohlhabende Edelfrau mit einem Schwert in der Hand dargestellt wird. Sie wird z. B. von Handwerkern für ihr Tagwerk angerufen, von Strategen um Klugheit beim Planen oder von Adeligen für Erfolg im Ränkespiel.

Vom Menschen

Die Vier waren es, die die Menschen erschufen. Jeweils einen Funken ihrer göttlichen Macht legten sie in den Menschen: Tavis gab die Fähigkeit zu wachsen und sich zu entwickeln. Ronar fügte die Erinnerung und die Gabe der Schrift hinzu. Gasset schenkte Neigungen und das Fühlen. Olja zuletzt bildete den Körper und mit ihm den Verstand.

Bei der Geburt jedes Menschen geben die Götter diese Geschenke erneut, doch die Anteile des Einzelnen zum Ganzen entwickeln sich unterschiedlich. Daher sind die Menschen voneinander verschieden. Die einzelnen, widerstrebenden Teile werden von Harmonie zusammengehalten, Disharmonie hat persönliche Leiden, Krankheit, Störung und den Tod zu Folge.

Von der Kirche

Der Glaube an die Vier wird in Lethe durch die Kirche der Vier vertreten. Sie besteht aus all ihren Gläubigen, ob Knecht oder Edelfrau, von welchen erwartet wird die Sache der Harmonie zu vertreten. In besonderem Maße wird der Glaube jedoch durch die Klöster vertreten und den frommen Männer und Frauen, die in ihnen leben. Unter diesen unterscheidet man die Herune (Ez. Herun, weibl. Heruna), welche sich der Spiritualität, dem Wissen und den heiligen Ritualen verschrieben haben, und die Arunen (Ez. Arun, weibl. Aruna), welche sich um die weltlichen Dinge eines Klosters sorgen.

Priester oder Priesterinnen oder gar Kirchen der einzelnen Gottheiten gibt es nicht mehr. Ihre Aufgaben und viele weitere haben die Herune schon vor langer Zeit übernommen.

Die Historie

In den Wirren der Geschichte ist viel Wissen über die vorherigen Zeiten verloren gegangen. Dennoch hat die Lehre der Vier die Zeitalter überdauert. Gemäß jener sieht sich die Kirche der Vier in ihrem Glauben als die älteste Religion, die es gibt. Alle anderen Religionen sind lediglich verunreinigte Lehren, die sich, ohne es zuzugeben, letztendlich immer auf die Vier und die Harmonie zurückbeziehen bzw. sich darauf zurückführen lassen.

Vom Lauf der Zeitalter

Am Anfang stand das Goldene Zeitalter. Frieden und Harmonie herrschten auf der Erde. Die Götter wandelten zwischen den Menschen. Sie wirkten große Wunder, lehrten die Menschen über das Wesen der Welt, gaben ihnen die Namen der Dinge und zeigten ihnen die Geheimnisse des Verborgenen. Doch gegen Ende des Goldenen Zeitalters wurden einige Menschen, die ja in allem frei erschaffen worden waren, unzufrieden. Es kam zum Streit unter ihnen und zu Disharmonie. Da verließen die Götter die Gefilde der Menschen, hinterließen nur ihre Kinder. Das Goldene Zeitalter endete.

Es schloss sich das Silberne Zeitalter an. Statt der Götter wurde das Menschengeschlecht nun von vier Männern und Frauen geführt, die von den Göttern zu Großen befähigt und mit einem langen Leben gesegnet waren. Sie wurden die Norvai, die Kinder der Götter, genannt. Makaar, der Eroberer, wirkte mächtige Magie. Iasuin, der Bewahrer, war über alle Maßen klug und stark. Tharvuk (manchmal auch Tarva), die Sanfte, konnte singen, dass jedem Hörer das Herz weich wurde, und Ela, die Stürmische, war so flink, dass niemand ihren Bewegungen folgen konnte. Sie alle sprachen zu den Göttern, fragten sie um Rat und verkündeten Prophezeiungen. Die Norvai zogen umher und schufen gigantische Reiche und Zivilisationen. Als sich ihre Zeit zu Ende neigte und sie starben, da endete das Silberne Zeitalter.

Das Bronzene Zeitalter war angebrochen und die Norvakai, die Kinder der Norvai, lenkten die Geschicke der Völker. Einflussreiche Familiendynastien herrschten, durch klare Gesetze wurde Ordnung geschaffen. Es kam zwar auch zu Kriegen, doch die brachten Frieden und eine Einigung aller Menschen Lethes in einem Großreich. Andere Norvakai widmeten sich der Suche nach Wissen und Weisheit, der Linderung von Krankheit oder der Bekämpfung des Unrechts in der Welt oder gingen in ferne Länder, um dort zu predigen und Wunder zu tun. Da die Götter nun fern waren, wurden Gesten und Worte notwendig, durch welche die Harmonie gestärkt und die Gunst der Götter bewirkt werden konnte. Am Ende jenes Zeitalters verfielen jedoch einige Norvakai der Disharmonie, wie auch das Kaisergeschlecht der Makaar, dessen Niedergang das Zeitalter beendete.

So befinden wir uns nun im Ehernen Zeitalter. Nach einem furchtbaren Konflikt zwischen Adeligen und Herunen kamen die dunklen Zeiten, als alle feste Ordnungen fast aufgelöst waren und das Chaos herrschte. Nur durch Norvakai Maiathel konnte dieser Konflikt aufgelöst werden und seit damals ist es niemanden gelungen, die Macht für lange an sich zu binden und für Ruhe zu sorgen. Eine Ausnahme ist König Siegwart gewesen, doch er ist tot und die Länder drohen wieder in Krieg und Disharmonie zu verfallen. Mache sagen, dass wir im letzten Zeitalter leben. Andere sind überzeugt, dass auf das Eherne wieder ein Bronzenes, hierauf ein Silbernes und dann erneut ein Goldenes Zeitalter kommt. Doch wer kann so etwas mit Sicherheit wissen?

Die Frömmigkeit in der Kirche

Das einfache Volk prägt seinen Bezug zu den Vieren und der göttlichen Harmonie auf ganz verschiedene Weise. Zum einen spielen hierbei Symbole, gerade das Symbol der Kirche, eine große Rolle. Jenen werden mystische Kräfte wie der Schutz vor der Disharmonie zugeschrieben. Ein Herun bzw. eine Heruna ist generell hoch angesehen, denn sie haben Umgang mit den Göttern und von ihrem Tun haben alle etwas. Gute Taten gegenüber Herunen werden daher traditionell als sehr positiv für die persönliche Harmonie angesehen.

Die Darstellung der Götter und die direkte Anbetung ist selten, dies gilt eher für die hohe Anzahl den Klöstern bekannten Norvakai. Auch wenn die Mehrheit dieser heiligen Männer und Frauen vor über 1000 Jahren lebte, existieren unzählige und zumeist lokale Legenden über jene Personen. Beliebt ist auch die Verehrung von Reliquien. Als solche werden Gegenstände bezeichnet, die Zeitalter in besonderer Weise verändern, prägen oder begleiten. In ihnen wird das Wirken der Götter sichtbar, weshalb oft auch zu Klöstern mit solchen Relikten gepilgert wird, um dort um ein Wunder bitten.

Natürlich gibt es auch zusätzlich eine reiche Kultur von kleinen Gebetsschreinen oder Raumecken, die den Göttern, Norvai, Norvakai oder der Harmonie an sich gewidmet sind. Auch die Musik und das gemeinsame Essen wird häufig als besonders göttlich verehrt, da sie das Göttliche besonders gut darstelle. Wieder eine andere Tradition glaubt, dass die Toten nicht einfach in Disharmonie zerfallen, sondern in die Harmonie selbst eingehen. Diese und einige weitere Formen der Frömmigkeit werden zwar geduldet, aber nicht von vielen Klöstern gefördert.

Die Herunen

Um Herun zu werden, durchläuft ein Anwärter erst ein meist mehrjähriges Noviziat.

Herune tragen keine einheitliche Kleidung. Manchmal verrät lediglich die Farbwahl die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Klostertradition. Gemeinsam ist jedoch ihnen allen, dass sie eine Stola tragen, auf welcher entweder das Glaubenssymbol der Vier oder die vier Symbole der Götter zu sehen sind.

Obwohl alle Herune immer allen vier Göttern gemeinsam und gleichzeitig dienen und die Harmonie fördern, ist es auch aufgrund der unterschiedlichen Klostertraditionen allgemein gestattet, dass auch von den Geistlichen persönliche Schwerpunkte in der Verehrung gesetzt werden. So kann beispielsweise eine in der Klosterbibliothek eingesetzte Heruna sich stärker zu Ronar hingezogen fühlen als eine andere, die im Siechenhaus tätig ist und Olja vorzieht. Dies wird jedoch immer nur eine stärkere Hinwendung zu einem Gott sein, nie das vollständige Abwenden oder Verneinen der anderen Götter.

Herune sind allgemein in der Bevölkerung hoch angesehen, immerhin sind sie die Mittler zu den Göttern und haben Umgang mit heiligen Texten und Gegenständen. Ihr ganzes Streben ist auf die Harmonie ausgerichtet, von der alle profitieren. Außerdem halten sie aber auch das Schadhafte und Böse, was die Götter in Disharmonie bringt, nach Kräften fern. Daher ist es undenkbar, Herune direkt zu beleidigen, zu bedrohen oder gar zu verletzen. Man stellt sich ihnen auch nicht ohne einen triftigen Grund in den Weg oder behindert sie. Wird diese gesellschaftliche Stellung jedoch von einem Herunen missbraucht, folgen daraus harte, disziplinierende Maßnahmen seitens des zuständigen Klosters, welche sogar zu einer Aberkennung des Herunentitels führen kann. Daher wird jede Heruna und jeder Herun immer bestrebt sein, gut begründen zu können, warum ihr Handeln und Reden im Sinne der Götter und der Harmonie ist. Herune haben ein sehr großes Spektrum an Tätigkeiten. Sie leiten nicht nur religiöse Zeremonien, sie geben auch Rat, suchen nach Wissen oder streben nach innerem und äußerem Frieden. Tatsächlich ist es so, dass viele Einwohner von Aquillien, Tulenin und Ulshar bei sehr wichtigen Entscheidungen vorher ein Mitglied der Herunenschaft befragt, da jene auch als sehr weise gelten. Zudem muss auch immer abgewägt werden, was der Harmonie dient und wie man welche Gottheit gewogen stimmt.

Übersicht der Aufgaben der Herune:

  • neutrale Bewahrung des Gleichgewichtes (Diplomaten, Vermittler, Schlichter, Weise, etc.)
  • Erhaltung und Verbreitung des Glaubens (Prediger, Künstler, Theologen, Philosophen, etc.)
  • Vermittlung zwischen Menschen und Göttern (Wundertäter, Mystiker, Zeichendeuter, etc.)
  • Überlieferung von Tradition und Wissen (Archivare, Geschichtenerzähler, Lehrer, etc.)
  • Leitung von religiösen Zeremonien (z. B. Geburtsfeiern, Hochzeiten oder Beerdigungen)
  • Spirituelle und ethische Beratung in allen Lebenslagen ( z. B. bei einem Vertragsabschluss)
  • Versorgung und Vertretung der sozial Schwachen ( z. B. Arme, Kranke oder Unterdrückte)
  • Erforschung der Welt (z. B. Medizin, Mathematik, Wissenschaft oder Suche nach Relikten)

Wichtig ist, dass der einzelne Herun an keine besonderen Vorschriften der Askese wie Ehelosigkeit, Enthaltsamkeit, Alkoholverzicht oder Armut verpflichtet ist. Es ist sogar normal, dass Herune heiraten. Wer doch z. B. ein Schweigegelübde aus spirituellen Gründen ablegen möchte, tut dies nur für eine bestimmte Zeit. Einzig das Versprechen als Herun zu wirken ist normalerweise bis zum Tode gegeben.

All jene Herune, die nicht in einem Kloster leben, stehen Tempeln der Vier in Städten vor, dienen Adeligen als Berater, ziehen als wandernde Prediger und Predigerinnen umher oder suchen als Einsiedler ganz individuell nach einer harmonischen Existenz mit den Göttern. Generell müssen sie dann jedoch für sich und ihre Familien selbst sorgen, unterstehen allerdings zu ihrer eigenen Sicherheit immer dem nächsten Kloster. Vom Adel oder von reichen Städten wird jedoch erwartet, dass sie für den Unterhalt der Herune in ihren Diensten aufkommen. Vor allem an Adelshöfen wird das Fehlen eines Heruns bzw. einer Heruna als Fauxpas angesehen und sorgt definitiv für Gesprächsstoff.

Regeln und Ziele

Das erklärte Ziel aller Herune ist, das harmonisches Zusammenspiel von allem, was ist, zu stärken und zu erhalten. Dies bedeutet, dass die Menschen mit den Göttern, aber auch mit sich selbst und untereinander in Eintracht leben sollen. Man möchte also eine Rückkehr in ein sagenumwobenes Goldenes Zeitalter erreichen, dem ebenso ein harmonischer Zustand zugeschrieben wird.

Doch die Auslegungen, wie genau der sogenannte „Weg der Götter“ einzuhalten ist, sind ebenso unterschiedlich wie die einzelnen Klostertraditionen. Während die eine Position Harmonie im Wandel aller Dinge verwirklicht sieht, so betont eine andere den Aspekt der harmonischen Gemeinschaft und tritt daher für Sittlichkeit und das Gemeinwohl ein. Einig sind sich jedoch die meisten Auslegungen darin, dass das Gleichgewicht der Kräfte gewahrt werden muss. Doch wie radikal das zu geschehen hat, ist wiederum höchst umstritten. Konkret bedeutet dies, dass die Herune keiner einheitlichen Ethik folgen. Es ist ihnen auch nicht verboten, Reichtümer und Macht anzuhäufen. Doch dürfen sie dies nicht eigennützig und selbstsüchtig verwenden oder damit Disharmonie (Streit, Neid, Unrecht, Maßlosigkeit, Chaos, etc.) verursacht werden. Allerdings gibt es auch unter ihnen Pragmatiker, für die der Zweck die Mittel heiligt. Wieder andere wenden zurecht ein, dass es sehr schwierig ist zu beurteilen, was der Harmonie jetzt wirklich objektiv gesehen nützt oder schadet.

Allgemein bestehen die ethischen Forderungen an eine Heruna oder einen Herun vor allem darin, dass ihr Reden und ihr Handeln zusammenpassen. Erwartet wird von ihm auch, sich nicht in irgendeiner Form unehrenhaft zu verhalten. Ganz besonders wichtig ist die Gewaltlosigkeit, welche seit Norvakai Maiathel für alle Herune verpflichtend ist, da es die Grundlage für das Vertrauen in den geistliche Stand gerade bei diplomatischen Angelegenheiten ist.

In der aktuellen politischen Situation sieht die Mehrheit der Klöster es für absolut notwendig an, ein größeres Ausmaß an Krieg, Leid und Not unter allen Umständen zu verhindern. Viele rufen daher auch nach einer starken und frommen Führungsperson, die - wie einst König Sigwart - die Fürstentümer eint und erneut Frieden bringt. Allerdings gibt es auch Stimmen innerhalb der Herune, die das disharmonische Treiben nutzen wollen, um sich selbst und den Klöstern mehr Macht anzueignen.

Übersicht der Begriffe

Kloster Gebäude/Siedlung von Geweihten (Nor + Name des Gründers)
Orden religiöse Zusammenschlüsse von Laien jeglicher Art
Herat/Herata Abt/Äbtissin als spiritueller Führer und Klostervorsteher
Herun/Heruna Kleriker/Klerikerin
Arat/Arata Prior/Priorin als weltlicher Verwalter
Arun/Aruna Laienbruder/-schwester
Norvai Halbgötter bzw. Heroen (Ehrentitel Nor + Name)
Norvakai Herausragende Menschen (Ehrentitel Nor + Name)
Reliquien wertvolle, religiöse Objekte
Harmonie Leitgedanke der Herunen
Disharmonie Streit, Unrecht & Chaos
Goldenes Zeitalter Götter wandelten auf der Erde, alles war in Harmonie.
Silbernes Zeitalter Vier Norvai, die Kinder der Götter, herrschten über die Welt.
Bronzenes Zeitalter Norvakai lehrten und führten die Menschen, taten Wunder.
Ehernes Zeitalter Heute, Disharmonie ist an der Tagesordnung, Götter sind fern.
Dunkle Zeit 400 bis 600 Jahre vor Sigwart, Periode von Chaos und Krieg.
broken_crown/religion/die_vier.txt · Zuletzt geändert: 2015/08/26 12:22 von andrea