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Der Kontinent Lethe

Der Kontinent, auf dem unsere Geschichte spielt, heißt Lethe (Karte). Er ist geprägt von kultureller Vielfalt und war bis vor kurzem geprägt von vielen kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Herrschaftsgebieten. Es gibt im Moment sechs sogenannte Fürstentümer:

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1. Aquillien: Ein Fürstentum, das vor allem durch seinen Handel heraussticht. Es wird regiert von Fürstin Isabella von Aquillien, von der es heißt, sie könnte sich aus dem Gold, das sie besitzt, einen ganzen Palast bauen, ohne sich in den Ruin zu treiben. Aquillien selbst ist ein sehr junges Fürstentum.

2. Kalden: Das nördlichste Fürstentum Lethes. Eine raue Gegend, in der nur die Stärksten und Zähesten überleben. Der derzeitige Fürst ist Thorgrim von Fjellbork (wobei die Großjarlsfrage momentan für bürgerkriegsähnliche Konflikte in Kalden sorgt).

3. Das Khanat Hassar: Das größte der Fürstentümer. Es wird von einem größtenteils nomadischen Volk bewohnt – die Steppenreiter nennen sich selbst Hassari. Der derzeitige Khan Adnan ist noch nicht lange das Oberhaupt seines Volkes, nachdem seine Stiefmutter, Khana Samatai, plötzlich verstarb.

4. Makrabar: Nach langer Isolation hat sich das exotische Makrabar vor nicht allzulanger Zeit Ulshar freiwillig angeschlossen. Die Makrabari werden von einem Geschwisterpaar regiert: Fürst Hante Xiaoyu und seine Schwester, die nur als die Kristallprinzessin bekannt ist.

5. Tulenin: Tulenin ist das Fürstentum, dessen Kultur der Ulshars am nächsten kommt. Die Schwester des verstorbenen Fürsten Leonhart von Guldereen ist die Frau des verstorbenen Königs Sigwart. Regiert wird Tulenin momentan von Fürst Adalwin, dem Sohn von Leonhart.

6. Ulshar: Sitz des Königshauses und das militärische Rückgrat der Kronlande. Seit Ulon die zerstrittenen Fürstentümer einigte, die Hassari zurückschlug und die überall hochgeachteten stolzen Wächter gründete, ist Ulshar das kulturelle Zentrum Lethes. Regiert wird Ulshar momentan von Fürst Johann Balthasar von Torn.

Mehr generelle Informationen zu den Fürstentümern.

Das Land

Reisende, die durch Lethe ziehen, stellen oft fest, dass die ältesten Städte gigantische Ruinen beinhalten – eine Baukunst musste ihnen zugrunde liegen, die heute nicht mehr beherrscht wird. Teilweise sind die Flüsse des Landes durch kolossale Kanäle gebändigt; diese sind aber an vielen Stellen verfallen. Die Bewohner der umliegenden Gegenden versuchen sie, instandzuhalten, aber das Flickwerk der notdürftigen Reparaturen ist deutlich zu erkennen gegen die Makellosigkeit der noch unbeschädigten Abschnitte.

Magie

Wer als Magiewirker den Kontinent zum ersten Mal betritt, findet sich abgeschnitten von der thaumischen Sphäre (oder wie auch immer die transzendente Welt von dieser Person genannt wird). Magie zu wirken ist in Lethe anstrengend bis schmerzhaft: Unvorsichtige, die starke Zauber wirken, können in Augenblicken um Jahre, wenn nicht Jahrzehnte altern.

Doch es gibt auch ein Gegenmittel gegen das, was die Einheimischen „Auszehrung“ nennen: Vinios-Elixier. Es wird im größten Teil von Ulshar aus dem sogenannten Koboldkraut hergestellt, das allerdings nicht angebaut werden kann, sondern immer nur wild und vereinzelt vorkommt. In Makrabar braut man das Vinios-Elixier aus dem nur dort vorkommenden grünen Lotus – dieser kann kultiviert werden und das daraus gewonnene Elixier ist potenter als das aus dem Koboldkraut hergestellte.

Die Wirkung des Vinios-Elixiers ist also so, dass sie Lebenskraft schenkt, die dann im Falle des Magiewirkens statt der eigenen Lebenskraft verbraucht wird. Das ist der Grund, warum auf Lethe nicht nur Magiewirker das Elixier zu sich nehmen, sondern auch die Eliten: Es hält jung. Einer Adeligen oder einem Adeligen auf Lethe ist das Alter somit schwer anzusehen. Allerdings hat das Elixier nicht nur positive Wirkungen, sondern auch viele Nebenwirkungen. Menschen sollen wahnsinnig geworden sein unter seinem Einfluss.

broken_crown/lethe.txt · Zuletzt geändert: 2017/04/03 13:00 von weisser_rabe