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Was der Nicht-Makrabari über Makrabar weiß

Achtung, Makrabar-Spieler: Da diese Seite explizit für Nicht-Makrabari geschrieben wurde, kann sie Informationen enthalten, die in dieser Form unscharf, nicht gänzlich akurat oder gar falsch sind. Dies ist Absicht.

Geographie

Makrabar liegt im Süden Ulshars auf dem Kontinent Lethe. Es ist eingeschlossen von unwegsamen Bergketten, die Makrabar wie ein Schutzwall umgeben. Passend zu dieser Geographie sind die Makrabari ein sehr zurückhaltendes, geheimnisvolles Volk. Außerhalb Makrabars einem Makrabari zu begegnen ist selten und abseits von Handelswegen oder Diplomatie sogar äußerst unwarscheinlich. Makrabar ist aufgeteilt in 6 Provinzen, die nach den 6 Elementen Makrabars Erde, Feuer, Holz, Wind, Wasser und Metall benannt sind. Die Hauptstadt Makrabars ist Xiaoyu, welche den Kern der „siebten“ Provinz, der Kaiserprovinz, bildet.

Als außenstehender Zugang in das Landesinnere zu erhalten ist ebenso selten, wie einem Makrabari außerhalb seiner Heimat zu begegnet. Allerhöchstens Handel oder Diplomatie bringt Fremde (von den Makrabari liebevoll „Gaijin“ genannt) nach Makrabar. Während Makrabar im Norden und Osten von Bergen eingeschlossen ist, erstreckt sich im Süden und Westen Makrabars die Küste. Von Aquillien ist es in wenigen Tagen möglich, mit einem Handelsschiff den großen Handelshafen in der Stadt Shang Bu in der Wasserprovinz anzusegeln. Zwar besitzt Makrabar einige größere Städte an seiner Küste (wie etwa Huo in der Feuerprovinz und ZhengQi in der Metallprovinz), diese sind jedoch keine Handelshäfen.

Regierung

Regiert wird Makrabar von Hante Xiaoyu und seiner Zwillingsschwester, der Hüterin der Seelensplitter. Der Name der Zwillingsschwester des „Gottkaiser“ oder „Hochphönix“ genannten Fürst Hante ist nichteinmal den Makrabari bekannt und es ranken sich viele Gerüchte darum, warum dieser Name niemandem bekannt ist. Nach außen erscheint Makrabar als straff hierarisch strukturierte Monarchie, mit dem Hochphönix und seiner Schwester an der Spitze und einem Rat aus „Provinzmeistern“ als Teil des Hofstaats. Im Gegensatz zu den anderen Fürstentümern wird Position und Status jedoch nicht an die jüngere Generation weitervererbt. Amt und Status muss man sich in Makrabar verdienen und ein Provinzmeister hat diesen Status auch nur so lange inne, wie er gute Leistungen erbringt. Angezeigt werden diese Leistungen durch den Perlenstrang, den jeder Makrabari trägt. Die Arten der Perlen und deren Anzahl signalisieren dem gegenüber dabei den Status des Einzelnen. Das Rangperlensystem ist jedoch für Außenstehende schwer greifbar und wenig nachvollziehbar.

Religion

Makrabari glauben an „das Qi“. Der Glaube an das Qi ist für Außenstehende vergleichbar mit einer Staatsreligion. Fast jeder Makrabari, egal welcher gesellschaftlicher Stellung er angehört, glaubt daran, dass eine kosmische Energie existiert, die alles und jeden umschließt, durchfließt und leitet: das “Qi”. Wie in jeder spirituellen Bewegung gibt es die ‘aktiven’ und ‘passiven’ Gläubigen. Es gibt diejenigen, die den Glaube leben, verbreiten und als Berater und Experten der Glaubensrichtungen fungieren. Diese Gläubigen werden gemeinhin als ‘Liudong’ bezeichnet und sind vergleichbar mit Priestern, auch wenn es, wie in anderen Religionsformen auch, hierarchische Abstufungen mit eigenen Bezeichnungen für diese gibt. Die passiven Gläubigen sind diejenigen Makrabari, für die kein Zweifel darin besteht, dass das Qi existiert, aber bei denen es bei weitem nicht den Einfluss auf den Tagesablauf und das Leben hat, wie das bei den aktiven Gläubigen der Fall ist. Man könnte demnach ebenso eine Unterscheidung in ‘institutionellen’ und ‘privaten’ Glauben treffen. Es gibt keine 'ungläubigen' Makrabari, jeder Makrabari glaubt ans das Qi und/oder entsprechende Ausprägungend es Qi (Naturgeister und Ahnengeister)

Kultur

Die Makrabari wirken auf Außenstehende wie ein sehr zurückhaltendes aber höfliches Volk. Das offene Zeigen von Emotionen ist ebenso unüblich wie Körperkontakt untereinander. Statt zur Begrüßung die Hände zu schütteln oder sich freundschaftlich zu umarmen, sind in Makrabar Verbeugungen üblich, meist begleitet von zum Gruß gefalteten Händen. Die Art und Tiefe der Verbeugung ist dabei vermutlich von ebensovielen unsichtbaren Regeln abhängig, wie die Art wie die Hände bei dieser Verbeugung gehalten werden. Generell wirken Makrabari zwar gastfreundlich auf Fremde und würden diesen wortlos jeden Wunsch von den Augen ablesen, doch als Nicht-Makrabari fühlt man sich selbst als persönlicher Gast nie wirklich willkommen. Obwohl ein makrabarischer Gastgeber es dem Gast an nichts mangeln lassen würde, scheint es hinter der Fassade des geheimnisvollen Lächelns der Makrabari unausgesprochene Abläufe zu geben, die sich dem Fremden nicht erschließen. Man hat immer das Gefühl Teil einer Runde zu sein in der man als einziger den Witz nicht versteht.

Neben der Ausbildung von Kriegern, Soldaten und Samurai in den Akademien der Metallprovinz hat vor allem der waffenlose Kampf in Makrabar eine sehr lange Tradition. Es gibt eine große Zahl an Kampfschulen, die die verschiedenen Stile dieser Art zu Kämpfen lehren und perfektionieren. Als Außenstehender kann man sich nie sicher sein, ob der alte Makrabari, den man gerade überfallen möchte, nicht eine der tödlichen Kampfkünste beherrscht.

Magie

Der Glaube an die kosmische Energie (das Qi) in makrabar ist absolut. Darum ist es nicht verwunderlich, dass - im Kontrast zu anderen Fürstentümern Lethes - Das Wirken von Magie („Qi-Formen“) nicht verpöhnt ist. Vielmehr genießen die Makrabari, die in der Lage sind die kosmische Energie nach ihrem Willen zu formen, großes Ansehen. Zwar gibt es in jedem Fürstentum Lethes „Mystiker“ bzw. Personen denen nachgesagt wird, sie besäßen übernatürliche Kräfte, respektive einen direkten Kontakt zu den Göttern, nirgends sonst findet man jedoch eine solche Breite an Anwendungsformen für die Beeinflussung der kosmischen Energie wie in Makrabar. Von der 'Auszehrung', die alle befällt, welche mit ihren Fähigkeiten über die materielle Welt hinausgreifen, sind die Qi-Former natürlich ebenso betroffen. Makrabar ist dabei jedoch auch das Land, welches dieser Auszehrung am meisten entgegenzusetzen hat, wird doch hier das Vinios Elixir hergestellt, welches in ganz Lethe die Lebensenergie der Menschen vor der Auszehrung zu schützen versucht.

Gerüchte

Über Makrabar und seine Einwohner gibt es eine Reihe von Gerüchten. Ob und welche davon wahr sind, wird man wohl selbst herausfinden müssen oder nie erfahren.

  • Die Augen und Ohren des Fürsten Hante sind überall.
  • Das Orakel Makrabars weiß alles über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
  • Der Name der Hüterin der Seelensplitter ist so mächtig, dass alleine ihn auszusprechen ein Land ins Chaos stürzen kann.
  • Jeder Makrabari beherrscht das Qi-Formen auf irgendeine Art und Weise.
  • Jeder Makrabari kennt mindestens 3 Wege jemanden, ohne selbst eine Waffe zu nutzen, töten zu können.
  • Die Makrabari sind die einzigen Nachfahren der Makaar, alle anderen Menschen Lethes sind Nachfahren der Sklavenvölker der Makaar
  • Fürst Hante und seine Schwester sind unsterblich und so mächtige Qi-Former, dass sie bereits seit tausenden von Jahren auf dem Thron Makrabars sitzen.
  • Alles was in Lethe passiert wird im Hintergrund von Makrabar gesteuert.
  • Die Makrabari verachten alle Nicht-Makrabari. Jede Freundschaft ist lediglich vorgespielt.
  • Viele der komplexen Verhaltensregeln Makrabars existieren nur um nicht-Makrabari zu verwirren.
  • Nimmt man einem Makrabari seine Rangperlen weg, wird er den Dieb sofort töten.
  • Nimmt man einem Makrabari seine Rangperlen weg, wird er sich selbst sofort töten.
  • Makrabari beherrschen starke Beherrschungszauber mit denen sie jeden gefügig machen können.
broken_crown/haeuser/nicht_makrabari.txt · Zuletzt geändert: 2017/04/18 14:52 von makrabar