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Kori Subeta – Landkreis der Samurai

In Subeta sollte jeder einmal gewesen sein, der sich Samurai schimpfen will. Schwertmeister und auch Schmiede gibt es hier allerhand. Die Menschen des Kori sind meist von ruhigem, kühlem Gemüt, geben sich nicht dem Sake hin und feiern auch nicht bis zum Sonnenaufgang. Disziplin und Ehre werden hier großgeschrieben, dafür sorgen die Hiryuus, der Clan der Blauen Drachen. Eben jener blaue Drache fließt in Form des Lánlong durch den Landkreis und macht das Land fruchtbar. Viele mystische Geschichten ranken sich um diesen Fluss und obwohl die Samurai und Schwertmeister des Kori keine Menschen sind, die Märchen erzählen, so sorgen sie doch dafür, dass Märchen erzählt werden. Die Heldengeschichten der Feuerprovinz, die von furchtlosen Kämpfern erzählen, die dämonische Bestien bezwingen, stammen aus Subeta.

Landschaft

Mit dem mächtigen Shaozhi-Jiang als natürliche Ostgrenze nach Kori Mai und Kori Hinata im Süden und der Holzprovinz im Osten liegt der Landkreis der Samurai an einer der viel befahrensten Wasserstraßen Makrabars.

Sowohl am West- als auch am Ostufer des Flusses befinden sich eine Handelsstraße (die bei Hochwasser teils unbegehbar ist) - doch der Shaozhi-Jiang selbst ist die schnellste Verbindung vom großen See im Nordosten zum Meer im Südwesten. So ist es auch nicht verwunderlich, daß Fischerei und Handel hier ebenso alltäglich sind wie Reisende.

Es ist ein offenes Geheimnis, daß dieSan Shima hier regen Schmuggel betreiben und selbst die in den Zollstationen, Garnisonen und alten Festungen an der Grenze zur Holzprovinz stationierten Samurai können daran wenig ändern – zu groß ist der durchlaufende Warenverkehr. Allerdings halten die Beamten Subetas die San Shima hier mit fast schon sportlichem Ehrgeiz in Atem, wobei das Hauptaugenmerk scheinbar weniger dem normalen Schmuggel als Kontrabanden des Gelben Lotus zu gelten scheint.

Bevor sich der Shaozhi-Jiang zum Delta aufspaltet prägen die bekannten Kalkberge an der Grenze zu Kori Mai das Landschaftsbild. Vom Wind und Wetter teilweise abgetragen ragen steile, Kegelförmige Hügel zu beiden Seiten des Shaozhi-Jiang aus dem fruchtbaren Lehmboden und ziehen sich sanft ansteigend bis zu den Ausläufern des großen Vulkans von Shui Huoshan im äußersten Westen des Landkreises. Diese natürliche Wetterscheide teilt die Provinz in den feuchteren Süden und den gemäßigteren Norden. Jeden Herbst, wenn die Jahreszeit die Bäume Feuerrot färbt, finden sich hier zahlreiche Künstler aus der ganzen Provinz ein um dieses Naturereignis in Gedichten und Bildern zu würdigen.

broken_crown/haeuser/makrabar/subeta.txt · Zuletzt geändert: 2017/04/06 18:10 von weisser_rabe