Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


broken_crown:haeuser:makrabar:makrabar_aberglaube

Dies ist eine alte Version des Dokuments!


Aberglaube in Makrabar

Die Liste ist eine grobe Übersicht über (teils lokale) Aberglauben -

  • Lärm/laute Musik vertreibt böse Geister
  • Feuerwerk vertreibt böse Geister
  • Um die Aufmerksamkeit der Ahnen/Himmlischen zu erlangen, soll man beim Beten laut in die Hände klatschen.
  • Längere Zeit in Nord-Ost Richtung zu Reisen bringt Unglück, weil man gegen die Drehung des Universums reist.
    (Darum soll man im Zig-Zag reisen um Unglück zu vermeiden.)
  • Die Essstäbchen in die Schahle zu stecken verheißt Unglück (erinnert an Räucherstäbchen bei einer Beerdigung).
  • Erwartet man oder hatte schlechte Träume soll man seine Schlafkleidung auf links tragen um weitere zu vermeiden.
  • Wenn jemand plötzlich niest, wenn er mit dir redet, lügt er.
  • In der Nacht vor einer Hochzeit sollen die Eltern der Braut die Schuhe des Bräutigams mit ins Schlafgemach nehmen, damit der zukünftige Schwiegersohn nicht in letzter Sekunde davon laufen kann.
  • Die Ahnen einer Famile sind dafür bekannt feindliche Bogenschützen abzulenken, damit diese nicht treffen. Deshalb zupfen Bogenschützen vor dem Kampf laut an ihren Bogensehnen, um die Geister zu irritieren.
  • Seine Tür des Nachts offen zu lassen, besonders die Haustür, lädt Geister in das Haus ein.
  • Bestimmten Orten und Gegenständen wohnt ein Geist/Kami inne. Diese müssen mit dem nötigen Respekt behandelt werden, um die Kami nicht zu erzürnen.
  • Ein erzürnter Geist muß ebenso mit Respekt behandelt werden, wie ein gewogener Geist.
  • Die Zahl 8 verheißt großes Glück.
  • Die Zahl 4 verheißt Unglück.
    Man muß immer darauf achten, daß nie 4 Personen am Tisch sitzen. Da die Ablehnung eines Gastes unhöflich ist sollte man besser schnell einen weiteren gast an den Tisch bitten.
    Kranke und Verwundete dürfen nicht mit der Zahl 4 in Berührung kommen, das schadet ihrer Genesung (gilt auch für 14, 24 und andere Zahlen in denen die 4 als Ziffer vorkommt).[Ausnahme: Alles was mit dem Glaueb an das Qi zu tun hat: 4 Wege des Qi 4-Zyklus Fest)
  • Die Zahl 9 ist bei Kranken zu vermeiden. Diese erinnert an das Wort kurushimu - was leiden bedeutet.
  • Eine Schale Tee nimmt man immer mit beiden Händen entgegen. Wer nur eine Hand nutzt hat etwas zu verbergen und gilt als mißtrauisch (er hält eine Hand frei um an eine Waffe kommen zu können).
  • Man hält vorm Teetrinken einen Moment inne, dies gilt als respektvoll. Wer seinen Tee sofort trinkt gilt als gierig.
  • Fremde sollen einem Kind nicht auf den Kopf fassen - da so die Seele (ihr Qi) Schaden nehmen kann.
  • Stehen auf der Türschwelle bringt Unglück für die Bewohner (so läßt man Geister in das Haus).
  • Beim Bau eines Hauses ist darauf zu achten, daß Niemand über eine unfertige Mauer schreitet - so öffnet man Geistern eine unsichtbare Pforte ins Haus.
  • Beim Bau eines Hauses ist darauf zu achten, daß man eine Öffnung sowohl an der Vorderseite als auch an der Rückseite in der Form eines Tors einplant, damit die Ahnen jederzeit das Haus betreten und verlassen können.
  • Man sagt Geister haben keine Knie - deswegen können sie nicht um Ecken gehen. Um Geister fernzuhalten soll man hinter dem Eingang eine Mauer bauen, damit die Geister nicht um sie herum kommen (gilt auch für Versammlungszelte).
  • Heilige Orte kann man vor bösen Geistern mit einer sehr hohen Türschwelle schützen - da Geister ohne Knie nicht über sie hinweg kommen.
  • Getränke, die einem angeboten werden, sollten man annehmen, denn es existiert der Glaube, dass ansonsten böse Geister geweckt werden. Man muß das angebotene Getränk jedoch nicht austrinken.
  • Kinder werden oft mit „häßlichen“ Spitznamen bedacht - dies soll Neid und Mißgunst abwehren.
  • Das Zeigen mit dem (unbedecktem) Finger auf Personen ist verpöhnt. Ein ausgestreckter Finger kann schlechtes Qi übertragen und deshalb vermeidet man diese Geste im Alltag.
  • Der erste Kunde des Tages verheißt einen erfolgreichen Tag, wenn er etwas kauft. Geht er ohne etwas zu kaufen wird der Tag von Unheil überschattet. Daher sollte man dem ersten Kunden unbedingt etwas verkaufen - notfalls auch unter Preis.
  • Rot ist eine Glück spendene Farbe - besonders in Verbindung mit Gold.
  • Jadeanhänger und Schmuckstücke bringen Glück und wehren das Böse ab.
  • Jadeanhänger verleihen Schönheit.
  • Geister können Jade nicht bewegen. Will man einen Geist abhalten schmückt man Tür und Fenster mit Jade.
  • Wenn man einem Geist ein Stück Jade in den Schoß legt, kann dieser nicht mehr aufstehen.
  • Waffen aus Jade können Geister verletzen - sowohl böse als auch gute.
  • Eine Sonnen- oder Mondfinsternis wird von bösen Geistern verursacht, die versuchen die Sonne/den Mond zu fressen. Die Himmlischen vereiteln dies immer in der letzten Sekunde. Gebete und Oper stärken die Himmlischen bei ihrem Kampf.
  • Puppen haben die Macht, böse Geister einzuschließen und so den Eigentümer zu schützen.
    Beim Hinanagashi, was zum Puppenfest begangen wird, werden Papierpuppen in einem Boot den Fluss entlang geschickt. Sie sollen die bösen Geister mitnehmen.
  • In Gegenständen eingeschlossene Geister können ihren Trägern helfen oder schaden.
broken_crown/haeuser/makrabar/makrabar_aberglaube.1482315282.txt.gz · Zuletzt geändert: 2016/12/21 11:14 von weisser_rabe