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Die Fürstenstadt Xiaoyu



Für eine OT Beschreibung der Stadt siehe hier.

IT-Text


Reisender, der du die Stadt des ehrenwerten Gottkaisers und seiner Schwester, Xiaoyu betrittst, nimm dich in Acht. Ihre Schönheit, ihre prunkvollen Häuser, ihre schiere Anmut wird dir den Atem rauben. Gib Acht, dass du dich nicht verläufst. Denn die schönsten Teile dieser Stadt, mitten in ihrem Zentrum, wirst du nie zu Gesicht bekommen. Sie sind jenen vorbehalten, die sich als würdig erweisen. Jenen, die das besondere Vertrauen des Fürsten genießen. Nimm dich in Acht, versuche es nicht. So verlockend es auch sein mag, den schönsten Ort Makrabars mit eigenen Augen zu sehen. So faszinierend die Geschichten auch sein mögen, über das Zentrum der Stadt, in der ihr strenger Fürst seinen Wohnsitz und seine Gärten hat, bleibe fern. Denn der Henker hat dich immer im Blick und schleift schon seine Klingen und man sagt, dass in den Schatten noch weitaus schlimmere Dinge ruhen. So freundlich Makrabar sonst auch erscheinen mag, so grausam werden jene bestraft, die unerlaubt das Heiligste betreten. Hab Acht Fremder, denn der Fürst kann unwahrscheinlich grausam sein.

Treuer Bewohner Makrabars, hüte dich. Lass dich nicht blenden von der Schönheit deiner Hauptstadt. Denn hier gibt es zu viele Augen, die alles sehen. Die Clansoberhäupter haben in dieser Stadt ihre Residenz um dem Fürsten zu Diensten zu sein. Die Provinzmeister gehen ein und aus um vor ihrem Fürsten Rechenschaft abzulegen. Die wichtigsten Beamten gehen ihrem Handwerk unter seinem strengen Blick nach. Selbst der unbedeutendste Diener ist sorgfältig ausgesucht. Der kleinste Fehler wird zur Rechenschaft gezogen. Denn der Fürst duldet hier kein Ungehorsam, hier in seiner Stadt. Denke nur an die Geschichten, die du gehört hast. Das hohe Orakel soll hier sein und auch die edle Schwester des Fürsten, die mystische Hüterin der Seelensplitter, lebt hier mit ihm. Jene, die schon den Zentralbezirk betreten durften, erzählen von den wunderschönen, großen Gärten, den riesigen Teichanlagen und der großen Vielzahl an exotischen Tieren. Sie erzählen von den großen Künstlern der Feuerstadt, welche sich des Abends die Ehre geben, den Fürsten mit ihren Feuertänzen und Darbietungen zu erfreuen. Die bei Darbietungen der Kampfkunst nur die erlesensten Waffen der Metallstadt führen. Sie erzählen von den findigsten Händlern der Wasserstadt, welche die schönsten Kois der Wasserprovinz dem Fürsten vorbehalten.

Sie erzählen von den hohen Pagoden, in denen die Clans residieren, mit den vielen Schnitzereien im Holz der Häuser. Den teilweise vergoldeten Kuppeln und den prunkvoll ausgestatteten Gästezimmern.
Diese ehrbaren Leute, erzählen von den Residenzen der Clans. Rund um das Haus des Fürsten sind sie angelegt und alle Außentüren gehen zu seinem Haus hin auf, alle umgeben von akkurat gepflegten Gärten und jedes eindeutig als das Clanshaus erkennbar, welches darin residiert. Immer überragt vom Haus des Fürsten, dem Jadepalast. In der ganzen Stadt, nein im ganzen Land, darf es kein größeres Haus geben, als das des Fürsten! Um seine Pracht zu beschreiben fehlen den meisten Leuten einfach die Worte. Besondere Ehre wird dem zu Teil, der auch dieses Gebäude betreten darf. Allerdings schweigen die Leute hierzu, wie es sich gehört. Es gibt Dinge über die man dann nicht spricht, egal wie prächtig. Doch eines sickert immer wieder durch: Im Keller des Fürsten scheint eine mystische Sagengestalt gefangen zu sein und niemand darf ihn je betreten um die Gestalt nicht zu wecken. Und würde es auch niemand wagen, denn die Strafe des Fürsten, dessen Milde nur ein Gerücht ist, würde alles bisher Dagewesene übersteigen.
Also höre meinen Rat, Fremder, habt Acht in dieser Stadt, denn nichts entgeht ihm…

broken_crown/haeuser/makrabar/hausspieler/xiaoyu.txt · Zuletzt geändert: 2018/01/24 12:19 von weisser_rabe