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Der Pfad des Qi

Pfad des Qi

Der Pfad der DrachenschildkröteDer Pfad des QilinDer Pfad des KranichDer Pfad der Schlange

Von hier aus erfahrt ihr alles, was ihr zum Pfad des Qi, den Wegen des Qi und dem Leben eines Liudong wissen könnt. Da diese Informationen sehr umfangreich sind, dient diese Seite vor allem als Überblick. Hier findet ihr nach der Einleitung Allgemeine OT Informationen zum Pfad des Qi sowie einen Überblick über die Pfade und Unterpfade in Listenform, weiterführende Links zu einzelnen Aspekten des Pfads, sowie zu Leben und Ausbildung eines Liudong.

Allgemeines

Der Pfad des Qi ist die Staatsreligion Makrabars. Staatsreligion deshalb, um einen Kontrast zu dem offiziellen 4-Götter-Glauben Ulshars zu haben. Dass der Pfad des Qi eigentlich aus mehreren Pfaden besteht und nur noch der mystisch-philosophisch-„wissenschaftliche“ Teil „Pfad des Qi“ heißt, wird nach außen hin nicht gezeigt. Religion ist hierbei nicht als etwas zu verstehen, dass eine oder mehrere konkrete göttliche Instanzen beinhaltet oder konkrete Handlungsanweisungen (übertragen: 10 Gebote) vorgibt, sondern eine institutionalisierte Form der Spiritualität. Er ist eine Antwort auf die metaphysischen Fragen: „Warum gibt es überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?“ Und: „Warum ist dieses Etwas gerade so und nicht anders beschaffen?“ Das Qi ist hier die transzendente Instanz, die in anderen Religionen durch einen oder mehrere Götter dargestellt wird. „Die Wege des Qi“ sind eine Offenbarungs-schrift – eine Schrift, die von einem Erleuchteten (Wei Wan) verfasst wurde, in der er seine erlangte Weisheit mit anderen teilen wollte.


Einleitung

„Wir wandern auf den Pfaden des Qi. Das Qi fließt in uns. Wir fließen im Qi.“

Die Wege des Qi“ ist das Hauptwerk von Wei Wan, vom dem die anderen „heiligen Schriften“ abstammen.

Die Welt ist im ewigen Fluss; die Formen ändern sich, die Substanz bleibt. Das Große findet sich im Kleinen, das Kleine im Großen. Alles ist eins und doch verschieden in der Teilhabe einer allumfassenden Bewegung. Der Pfad des Qi wird von denen beschritten, die sich mit dem Qi beschäftigen. Dieses Qi liegt aller Bewegung und allem Wandel in der Welt zugrunde. Es ist die Energie, ohne deren Existenz die Welt nur tote, kalte Materie wäre.

Diese Auseinandersetzung mit dem Qi geschieht auf unterschiedlichste Weisen: Es gibt Lehrer, die die Kunst von Atem und Bewegung unterrichten. Es gibt Gelehrte und Denker, die das philosophische Verständnis vom Qi erweitern wollen und immer neue Zugänge dazu finden. Es gibt Heiler und Körperkundige, die sich mit dem Fluss des Qi im menschlichen Leib auskennen und schließlich diejenigen, die das Qi nach ihrem Willen formen können. Dabei ist wichtig, dass diese „Qi-Former“ nichts herbeizwingen. Vielmehr lenken sie, wie ein geschickter Landschaftsgärtner es tut, einen Fluss in eine bestimmte Richtung. Sie dienen dem Qi, also könnte man sie als Priester bezeichnen, sie vollbringen wundersame Taten, also könnte man sie als Magier bezeichnen. Die hohen Philosophen Lethes führen unerlässlich erbitterte Debatten darüber, ob man die Qi-Former denn nun als „Magier“ oder als „Priester“ sehen sollte, denn ist zwar das „Qi“ der religiöse Glaube Makrabars, doch ist das „Qi“ auch die Energie, die alles, auch die Gaijin Lethes, durchfließt.

Ähnlich fließend wie das Qi sind auch die Strukturen des Pfades des Qi. Der Pfad kann von Fremden beschritten werden, ist offen und aufgeschlossen, dankbar für jede Bewegung, welche die Gefahr des Stillstandes mindert. Wissbegier ist eine wichtige Charaktereigenschaft der Wanderer, die im Volksmund viele Beinamen haben, wie „Kinder der Sterne“ oder „die vom weiten Himmel Gesegneten“. Die meisten Wanderer auf dem Pfad haben keine feste Wohnstatt, sondern ziehen mehr oder weniger regelmäßig umher, um Wissen zu erlangen und Wissen weiterzugeben. In so gut wie jedem Dorf Makrabars gibt es ein „Pfadhaus“, ein großes Gemeinschaftshaus, schlicht eingerichtet, das die reisenden Pilger aufnimmt, aber auch immer einen Garten oder einen Platz bietet, wo umherziehende Taiji-Lehrer ihre Übungen weitergeben können oder in denen öffentlicher Unterricht über das Qi stattfindet. Jeder ist an diesem Ort willkommen! Obwohl die Wanderer keine feste Wohnstatt haben, gibt es doch immer einen Ort, an den sie zurückkehren: Qishi - die Stadt der Winde. Die Windprovinz ist die Provinz Makrabars, in der es die meisten Tempel gibt und auch die Gegend, in der alle Klöster Makrabars, zumeist hoch in den Wolken, auf den Gipfeln und an den Hängen der Berge, ihren Sitz haben.

An der Spitze des Pfades des Qi steht das Orakel der vier Winde, auch wenn es von vielen nur als symbolisches oder geistiges Oberhaupt gesehen wird. Ausgebildet wird das Orakel von einer Frau oder einem Mann, welche den Ehrentitel „Laoshi“ tragen. Der oder die Laoshi nimmt meistens eine elterliche Rolle ein, da das Orakel schon im frühkindlichen Alter den Pfad beschreiten soll. Es gibt aber auch Laoshi, die nur wenig älter als das Orakel selbst sind und in der Entfaltung ihrer Fähigkeiten die Rolle eines Tutors eingenommen haben. Ein Laoshi wird zunächst von den vier Großmeistern bestimmt. Sollte der oder die Laoshi des bereits ausgebildeten Orakels dahin scheiden, wählt es selbst einen Nachfolger aus.

So wie es vier Himmelsrichtungen gibt, in die ein Pfad führen kann, gibt es vier große Disziplinen, denen sich das Qi widmet: Die Philosophie, die nicht-alchemistische Heilkunst, die Qi-Formung, eine Mischung aus Zauberei und Mystik und die Atemkunst, welche Taiji genannt wird. Jede dieser Disziplinen hat einen Großmeister mit festem Sitz in Qishi. Bei diesen Großmeistern handelt es sich um erfahrene Experten der jeweiligen Kunst. Sie sind in der Regel die talentiertesten und auch nicht selten die ältesten Mitglieder einer Disziplin. Es ist ihr Privileg, kurz vor ihrem Tod einen Nachfolger zu bestimmen. Im hohen Alter kommt oft auch die nötige Weisheit und Einsicht um kurz vor ihrem Ende diesen schweren Schritt zu gehen. Vereinzelt kam es vor, dass ein Großmeister der Wanderer auf den Pfaden des Qi plötzlich und unerwartet gestorben ist. In diesem äußerst seltenen Fall wird eine Form von Turnier abgehalten, in der sich die Meister jener Disziplin messen müssen. Die Richter sind hierbei traditionell die übrigen Großmeister und der Laoshi.


Die Wege des Qi

Der Liudong

broken_crown/haeuser/makrabar/hausspieler/pfad_des_qi.txt · Zuletzt geändert: 2018/01/31 13:53 von weisser_rabe