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makrabar
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makrabar [En - Die Philosophie des Kreises]
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 //"Der Kreis hat keinen Anfang und kein Ende, keinen Inhalt, kein Ziel und keine Richtung. Der Kreis ist ein Kreis und das ist alles."​ (Taku)// //"Der Kreis hat keinen Anfang und kein Ende, keinen Inhalt, kein Ziel und keine Richtung. Der Kreis ist ein Kreis und das ist alles."​ (Taku)//
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 +//"​Wenn du verstehst, sind die Dinge wie sie sind. Wenn du nicht verstehst, sind die Dinge wie sie sind." (unbekannter Meister)//
  
 Eine Strömung des Pfades der Leere ist die Philosophie des Kreises (//En//), oft nur "Der Kreis" genannt. Ihre Anhänger streben - auch wenn dies paradox klingen mag - ein Stadium der vollkommenen Bedürfnis- und Ziellosigkeit und damit der völligen, impulslosen Leere an. Sie verneinen dabei, dies aus einem bestimmten Ziel oder Zweck heraus zu tun. Als Zugeständnis an ihre menschliche Daseinsform reagieren sie zwar noch auf ihre Umwelt und die Signale ihres Körpers und gehen ihrer Funktion in der Gesellschaft nach, tun dies jedoch mit möglichst geringer Verbundenheit und ohne jegliches Streben. Zentral scheint die Annahme der Welt als momentanes, jedoch an sich bedeutungsloses Gebilde ohne tieferen Sinn oder "​überirdischen Funken"​ zu sein. Die Dinge sind, kurz gesagt, wie sie sind, nicht mehr und nicht weniger und existieren wie auch der Mensch von einem Moment zum anderen. Bis heute gibt es niemanden, der von sich behauptet, diese Philosophie wirklich verstanden zu haben. Das Verständnis wird auch erschwert durch die Weigerung der Anhänger, ein Dogma zu entwickeln oder ihre Denkweise wirklich zu erklären. Bekannt und exemplarisch ist der Ausspruch des Begründers dieser Strömung, der Meister Taku genannt wird - man fragte ihn, was das Qi sei und er antwortete: "​Scherben und Steine."​ Eine Strömung des Pfades der Leere ist die Philosophie des Kreises (//En//), oft nur "Der Kreis" genannt. Ihre Anhänger streben - auch wenn dies paradox klingen mag - ein Stadium der vollkommenen Bedürfnis- und Ziellosigkeit und damit der völligen, impulslosen Leere an. Sie verneinen dabei, dies aus einem bestimmten Ziel oder Zweck heraus zu tun. Als Zugeständnis an ihre menschliche Daseinsform reagieren sie zwar noch auf ihre Umwelt und die Signale ihres Körpers und gehen ihrer Funktion in der Gesellschaft nach, tun dies jedoch mit möglichst geringer Verbundenheit und ohne jegliches Streben. Zentral scheint die Annahme der Welt als momentanes, jedoch an sich bedeutungsloses Gebilde ohne tieferen Sinn oder "​überirdischen Funken"​ zu sein. Die Dinge sind, kurz gesagt, wie sie sind, nicht mehr und nicht weniger und existieren wie auch der Mensch von einem Moment zum anderen. Bis heute gibt es niemanden, der von sich behauptet, diese Philosophie wirklich verstanden zu haben. Das Verständnis wird auch erschwert durch die Weigerung der Anhänger, ein Dogma zu entwickeln oder ihre Denkweise wirklich zu erklären. Bekannt und exemplarisch ist der Ausspruch des Begründers dieser Strömung, der Meister Taku genannt wird - man fragte ihn, was das Qi sei und er antwortete: "​Scherben und Steine."​
broken_crown/haeuser/makrabar/hausspieler/pfad_der_leere.txt · Zuletzt geändert: 2017/03/19 12:59 von makrabar