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Makrabar Verhaltensguide

Wie verhält sich der Makrabari?

Einleitung

Willkommen in Makrabar. Hier findet ihr einen Großteil der Informationen, die ihr benötigt, um ein Verständnis für die Kultur und das soziale Verhalten innerhalb Makrabars zu bekommen. Unser Ziel ist es mit Makrabar eine ‚exotische‘ Gesellschaft darzustellen, die sich ganz klar von den anderen Ländern Lethes unterscheidet. Dabei wurde sich an der chinesischen und teils an der japanischen Kultur orientiert. Dieser Guide, oder auch Makrabar Knigge, soll einen groben Einblick in die Kultur und das Verhalten der Menschen in Makrabar geben, er versteht sich dabei als Anregung zum Rollenspiel. Abweichendes Spiel ist selbstverständlich in Ordnung, allerdings müsst ihr in diesem Fall mit entsprechenden Konsequenzen im Verhalten eures Gegenübers rechnen. Ziel ist es vor allem, „anders“ zu sein als der Rest des Großreiches.

Um das Einfinden in die Denkweise eines Menschen aus Makrabar zu vereinfachen, wird es Beispiele geben. Des Weiteren werden an einigen Stellen IT-Gedankengänge wiedergegeben.

Denkt beim Ausspielen an eine Sache: Makrabar ist die Wiege der Kultur. Wir sind den Gaijin, den Ausländern, ganz klar überlegen. Sie sind auf keinen Fall in der Lage, Makrabar je richtig zu verstehen. Deshalb seid nachsichtig zu diesen armen Barbaren, denn sie wissen es nicht besser. Frei nach dem Motto: Oberflächlich lächelnd und innerlich belächelnd.

Von Stolz und Vorurteil

Makrabar ist ein Land des Lächelns und der Freundlichkeit. Diese Höflichkeit ist jedoch nicht immer in der Öffentlichkeit zu erkennen. Oft bleibt sie reserviert für Freunde oder Familie oder Menschen, mit denen man mehr zu tun hat. Das traditionelle Gesellschaftsbild legt dabei eine klare Hierarchie fest, der gemäß Vorgesetzte über Untergebenen, Kunden über Verkäufern und Ältere über Jüngeren stehen. Entsprechend dieser Einordnung ergibt sich, wer wem den größeren Respekt zu zollen hat. Geregelt und sichtbar wird das durch die Rangperlen.

Die Bewohner in diesem Land sind zu fremden und Besuchern stets freundlich und haben auch immer ein Lächeln übrig. Würde man einen Bewohner fragen, was ihn zum Makrabari macht, würde er diese Frage mit einer tiefen Verbeugung und den Worten des Gelehrten beantworten: „Der Einklang des Geistes und die tiefe Loyalität zum Fürsten.“

Makrabar und die Gaijin

Als „Gaijin“ werden all jene bezeichnet, die keine Makrabari sind. Es bedeutet „Fremder“, „Ausländer“ und auch „Barbar“ und ist ganz klar negativ konnotiert. Will man den aquilianischen Abgesandten vor sich auf jeden Fall erzürnen, so spreche man ihn einfach nur durchgängig mit „Gaijin“ an – es ist eine deutliche Beleidigung.

In Makrabar herrscht ein klares Bild von „Uns“ und „den Anderen“. „Wir“ sind dabei diejenigen, die weise sind. Wir halten uns an Traditionen, sind gebildet, gepflegt, strukturiert. Wir kennen so manche Geheimnisse der Welt. „Die Anderen“ hingegen sind blind, ungestüm, barbarisch und gestraft, denn nie werden sie die Perfektion erreichen, die uns in die Wiege gelegt wurde. Gaijin besitzen nicht mehr geistige Reife als Kinder – entsprechend nachsichtig und belächelnd sollten sie behandelt werden. Schließlich können sie nichts dafür, dass sie nicht Wir sind.

Das Gesicht

Das wichtigste, was man in Makrabar neben den Rangperlen nicht verlieren sollte, ist “sein Gesicht”. Man könnte dies wohl auch mit “Fassung bewahren” übersetzen. Begeht man einen Fehler bei seinen Aufgaben (z.B. der Teemeister vergisst die Teekanne), bringt jemand anderen in eine peinliche Situation (z.B. der Meister weist den Schüler vor seinen Kameraden auf einen Arbeitsfehler hin) oder verhält sich nicht der Etikette und des makrabarischen Wesens entsprechend (z.B. ein Makrabari lässt sich von einem Gaijin provozieren), dann verliert man sein Gesicht. Man kann dies immer versuchen, zu überspielen und sein Gesicht letztendlich doch noch zu wahren, beispielsweise, indem der Teemeister die Teezeremonie so lange höflich verschiebt, bis seine benötigte Teekanne gebracht worden ist.

So wird ein Makrabari, wenn man ihn nach dem Weg fragt und er diesen nicht kennt, dies niemals zugeben, da es ihn in Verlegenheit bringt und es damit einen Gesichtsverlust für ihn bedeuten würde. Er wird dem Fragenden also trotz seiner Unwissenheit eine Richtung weisen.

Dabei sollte man natürlich nicht zu gemein sein, wenn man den Weg nicht kennt zeigt man in eine Richtung (am besten die aus der der betreffende nicht kommt), man beschreibt aber keinen falschen Weg! Eine weitere Möglichkeit besteht darin, in eine Richtung zu deuten und darauf hinzuweisen, dass sich an der nächsten Kreuzung sicherlich wieder jemand finden wird, der den weiteren Weg beschreiben kann.

Auch bei einer Auseinandersetzung sollte man nie laut oder ausfallend werden, selbst wenn man im Recht ist oder sich missverstanden fühlt. Eine Diskussion sollte immer ruhig und freundlich ablaufen. Verliert man die Geduld, verliert man damit auch sein Gesicht. Es gibt regional geprägte Ausnahmen zu dieser Regel. So gehört es in der Metallprovinz tatsächlich zum guten Ton laut und ausschweifend zu sein. Die anderen Provinzen rümpfen über derartiges Verhalten jedoch die Nase (Würden sich das aber in Anwesenheit eines Metallprovinzlers nie anmerken lassen).

Fluchen ist generell erlaubt, sollte aber in einem normalen, gleichmütigen Tonfall erfolgen. Am besten natürlich in Chinesisch oder Japanisch (Ist ein Kann, kein Muss).

Generell ist Körperkontakt, außer in privaten oder intimen Situationen, in Makrabar verpönt. Selbst ein verheiratetes Paar wird sich nur in der Privatsphäre des eigenen Zuhauses und im Ausschluss der Öffentlichkeit berühren. Zu Begrüßung und Verabschiedung ist es in Makrabar eine Verbeugung üblich. Auch direkter Augenkontakt ist normalerweise nicht üblich. (Siehe dazu die Provinzspezifischen Begrüßungen)

Rollenspiel-Tipp: Sollte ein Fremder versuchen euch mit Handschlag zu begrüßen, oder in sonstiger Form zu berühren (zum Beispiel zum Abschluss eines Handels) reagier mit Unverständnis und versucht der Berührung auszuweichen. Sehr vorsichte Naturen könnten eine versuchte Berührung sogar für einen Angriff halten.

Dabei ist es natürlich nicht ausgeschlossen, dass funktionaler Körperkontakt in der Öffentlichkeit stattfinden kann. Darunter fallen beispielsweise Kampfdemonstrationen, aber auch das Versorgen von Verletzten/Verunfallten.

Auch mit Kritik sollte man sich zurück halten und man sollte unter allen Umständen vermeiden, eine andere Person vor dritten zu kritisieren. Selbst ein Meister wird seinen Schüler unter normalen Umständen nicht vor anderen kritisieren, da er so einen Gesichtsverlust seines Schülers verursacht.

Von Höflichkeit und Respekt

Höflichkeit und Respekt, aber auch Bescheidenheit spielen in Makrabar eine große Rolle. Speziell im Hinblick auf Komplimente sollte man darauf achten, auch kleine Errungenschaften des Gegenübers zu loben, eigene Fähigkeiten (im Angesicht von Lob) aber herunterzuspielen.

Diese Bescheidenheit findet weiterhin Ausdruck in häufigen Entschuldigungen. So wird sich der Gastgeber beispielsweise gern dafür entschuldigen, dass das Essen so bescheiden ausgefallen ist (ungeachtet der Größe des Festmahls). Natürlich erwartet er darauf hin aber einen entschiedenen Widerspruch und großes Lob für das dargebotene Essen.

Rollenspiel-Tipp: Komplimente machen ist ein wichtiger Bestandteil der Kultur Makrabars. Macht vor allem Fremden, die sich auf unsere Kultur einlassen, Komplimente.

Handel und Verhandlungen

In Verhandlungen sollte ein Makrabari ein klares Ziel verfolgen, auch wenn dieses für den Gegenüber nicht immer direkt ersichtlich sein muss. Auch bei Verhandlungen können ein oder beide Partner das Gesicht verlieren, weshalb so lange verhandelt werden sollte, bis ein Kompromiss gefunden wird, mit dem alle Beteiligten leben können. Dabei sollte wenn kein Streit aufkommen.

Will man also bei einem Händler etwas erstehen, so wird verhandelt. Der Händler will normalerweise nur ein Drittel von dem haben was er anfänglich verlangt. Man nennt also einen wesentlich niedrigeren Preis und nähert sich langsam an.

Von Bittsteller und Gönner

Eine besondere Form der Höflichkeit ist es, nie direkt zu sagen was man will, da der Gegenüber durch eine Zurückweisung sein Gesicht verlieren könnte oder man selbst, wenn das Gesuch abgelehnt wird, sein Gesicht verlieren könnte. Eine Bitte um etwas wird in Makrabar also eher nach einer Situationsbeschreibung klingen und man sollte von einem Makrabari nie ein klares Nein erwarten, selbst wenn er tatsächlich nicht vorhat, der Bitte nachzukommen.

Beispiel: Ein Dorfvorstand der Holzprovinz hat eine Audienz bei seinem Provinzmeister, in seiner Gegend gibt es ein Banditenproblem dem er alleine nicht Herr wird, er will den Provinzmeister um zusätzliche Unterstützung bitten. Nach dem üblichen Vorgeplänkel, erteilt der Provinzmeister ihm das Wort. „Mein Herr, in der Nähe meines Dorfes gibt es ein großes Banditenproblem, natürlich werden wir ihm früher oder später Herr werden, ich wollte euch nur persönlich informieren.“ Der Provinzmeister weiß nun natürlich was genau los ist, da der Dorfvorstand nie in die Kaiserstadt gekommen wäre nur um ihm Bericht zu erstatten. Der Provinzmeister hat nun zwei Möglichkeiten zu antworten: Entweder er stellt dem Dorfvorstand Truppen zur Verfügung, die dieser natürlich erst einmal aus Höflichkeit ablehnen würde oder er lehnt das Hilfegesuch ab. Natürlich würde er nicht direkt nein sagen, so etwas tut man in Makrabar nicht. Eine Möglichkeit der Absage wäre also: „Werter Dorfvorstand, ich würde euch gerne zehn meiner besten Elitekämpfer zur Verfügung stellen, doch leider sind meine Truppen derzeit in einem Manöver. Ich schicke sie euch sobald ich sie wieder entbehren kann.“ Der Dorfvorstand wüsste also, dass er in nächster Zeit keine Truppen vom Provinzmeister zu erwarten hat.

Einladungen

Auch wenn man etwas angeboten oder eine Einladung bekommt, wird aus Höflichkeit das erste Mal abgelehnt. So wird sichergestellt, dass der Anbietende bzw. Einladende eine nur aus Höflichkeit angebotene Sache nicht wirklich tun muss. Erst wenn eine Einladung oder ein Angebot wiederholt werden, darf man annehmen.

Achtung: Hier kann es gerade mit Fremden zu Problemen kommen, da es durchaus möglich ist, dass ein nur aus Höflichkeit ausgesprochenes Angebot angenommen wird, stellt also sicher, dass ihr zur Not euer Angebot auch wirklich einhalten könnt. Auch wenn ihr etwas aus Höflichkeit ablehnt und es eigentlich doch wollt, kann es sein, dass ein Angebot nicht wiederholt wird. Makrabari die oft mit Fremden zu tun haben werden das wissen und evtl. bei Fremden auf höfliche Ablehnungen verzichten.

Eine echte Einladung unterscheidet sich also von einer reinen Höflichkeitsfloskel dadurch, dass sie mehrmals ausgesprochen wird, auch wenn man sie bereits abgelehnt hat.

Beispiel: Der Feudalherr der Holzprovinz ist zu Besuch in der Fürstenstadt, da er von jeder seiner Reisen seiner Ehefrau ein Geschenk mit bringt sucht er einen örtlichen Schmuckhändler auf. Dieser bietet, immerhin Handelt es sich um einen Feudalherren, einen Tee an den der Feudalherr höflich ablehnt. Der Händler wiederholt das Angebot nicht.
Im Anschluss trifft er zufällig einen alten Freund auf der Straße, der ihn für diesen Abend in sein Teehaus einlädt. Natürlich lehnt der Feudalherr höflich ab. Sein alter Freund wiederholt die Einladung, es handelt sich also um eine echte Einladung.


Essen und Trinken

Zum Essen werden in Makrabar gerne viele Gänge aufgetischt, anders als in den anderen Ländern Ulshars allerdings gleichzeitig. Der Gastgeber reicht dabei seinem Gast das Essen. Dabei probiert jeder von jedem Gericht, auch wenn man etwas nicht mag oder es einem nicht schmeckt. Ein guter Makrabari schweigt und wird sich mit Lob über das entsprechende Gericht zurück halten und andere Gerichte preisen. Ein aufmerksamer Gastgeber wird dies bemerken und das nächste Mal dieses Gericht nicht mehr auftischen. Wenn man nichts mehr essen möchte, lässt man einen Rest eines Gerichts in seinem Schüsselchen zurück, ansonsten wird einem der Gastgeber ständig nachreichen. Zum Abschluss eines Essens ist es üblich dem Gast Tee zu reichen.

Auch beim Thema trinken gibt es feste Bräuche in Makrabar, so gilt es als unsozial alleine zu trinken. Man sollte also bevor man trinkt den anderen anwesenden Gästen zuprosten und dann einen tiefen Schluck nehmen. Während eines Essens wird nicht über komplizierte oder geschäftliche Themen gesprochen, sondern über angenehme Themen. Der Gastgeber sollte dabei darauf achten, dass jeder Gast in das Gespräch einbezogen wird.

Beim Essen in Makrabar gibt es keine steifen Tischsitten, man darf Schlürfen und Schmatzen, sogar das Aufstoßen ist akzeptabel. Unfein ist es jedoch, sich bei Tisch die Nase zu putzen. Essstäbchen steckt man nicht senkrecht in den gekochten Reis (dies ist eine Anspielung auf Speiseopfer für die Geister der Verstorbenen) und legt sie nicht über Kreuz auf die Schale (dies ist ein Symbol für Streit).

Geschenke

Als Eingeladener oder Bittsteller ist es in Makrabar Brauch dem Gegenüber ein kleines Geschenk zu überreichen. Dieses Geschenk muss dabei nicht unbedingt teuer sein, es gilt allerdings: je hochwertiger das Geschenk umso höher ist die Wertschätzung des Gegenübers. Man sollte dem Gegenüber dabei den groben Wert eines Gegenstandes nennen (z.B. Tageslohn eines Bauern, etc.) damit dieser bei einem Gegenbesuch ein ähnlich wertiges Geschenk mitbringen kann.

Tipp: man sollte immer irgendjemandem irgendetwas „schuldig“ sein, um die Beziehung aufrecht zu halten. Oder natürlich Leute haben die bei einem in der Schuld stehen.

Wichtig ist dabei immer die Auswahl des Geschenkes, im Idealfall ist es nützlich oder verzehrbar und entspricht dem Geschmack des Gastgebers. Allerdings gibt es einige Dinge die nicht verschenkt werden sollten, dazu gehören Waffen (man wünscht seinem Gegenüber damit symbolisch Unfrieden).

In den letzten hundert Zyklen hat es sich dabei eingebürgert dem Gottkaiser bei Audienzen ein kleines Geschenk dar zu bringen um ihm seine Wertschätzung auszudrücken. Im Gegenzug, außer wenn man den Hochphönix um einen gefallen bittet, erhält man am Ende der Audienz ein Geschenk vom ihm oder der Kristallprinzessin. Dabei kann es sich durchaus um ein vorangegangenes Geschenk handeln, an dem der Fürst keinen Gefallen gefunden hat. Diese geschieht natürlich nur dann, wenn der jenige der es geschenkt hat nicht unter den Anwesenden weilt. Aus diesem Grund wird bei Hof strickt Buch geführt wer dem Fürsten welches Geschenk überreicht hat.

Anders ist es bei Verkäufern und Kunden, hier ist es nicht üblich dem Händler ein Geschenk zu machen, da man als Kunde natürlich kein Bittsteller ist. Auch hier gibt es allerdings Ausnahmen, so kann ein Geschenkt wahre Wunder wirken wenn man plant eine längerfristige Geschäftsbeziehung einzugehen.

Achtung: Sowohl Geschenke als auch Einladungen beinhalten automatisch die Verpflichtung, sich zu revanchieren.

Die Gesellschaft

Die makrabarische Gesellschaft ist, abseits der Unfehlbarkeit des göttlichen Zwillingspaars, eine Meritokratie. Während in der Aristokratie die gesellschaftliche Position historisch tradiert wird, soll der Status eines Menschen in der Meritokratie ausschließlich durch den gegenwärtigen, individuell messbaren Verdienst legitimiert sein. Das heisst, dass, in der Theorie, jedem Makrabari in die Wiege gelegt wird, dass er oder sie das Potential hat, durch die eigene Leistung gesellschaftlich aufzusteigen. Status und Ansehen wird nicht vererbt. Jede gesellschaftliche Stellung, die ein Makrabari innehaben kann, wird vom Gottkaiser gegeben und kann auch wieder genommen werden. Der Adel in Makrabar ist ein Beamtenadel und kein Geburtsadel. Zwar gibt es in der Realität durchaus Familien (wie etwa bei einigen Provinzmeistern der Fall) die seit Generationen ein bestimmtes Amt innehaben, dieses kann ihnen jedoch jederzeit aberkannt werden, wenn ihre Verdienste es nicht mehr rechtfertigen. Dies ist einer der Gründe, warum in Makrabar so sehr darauf geachtet wird, das eigene ‘Gesicht’ nicht zu verlieren, also nichts zu tun, was eine Aberkennung der aktuellen gesellschaftlichen Stellung rechtfertigen würde.

Geschlechterrollen

Damit einher geht, dass in Makrabar kein Unterschied zwischen den Geschlechtern gemacht wird. Eine Zuweisung in ein starkes und schwaches Geschlecht gibt es in Makrabar nicht, da man als Makrabari als Nachfahre des ‘ersten Volkes’ automatisch zum stärkeren Geschlecht gehört. Die Unterscheidung in ‘stark’ und ‘schwach’ wird anhand der eigenen Taten und Leistungen getroffen, nicht anhand biologischer Merkmale. Abseits fester Clans, wo der Zugang tatsächlich einem bestimmten Geschlecht vorbehalten ist (Clan der Schatten und Clan des Lichts) kann jeder Makrabari in jedem Berufszweig erfolgreich sein. Die Trennung der Geschlechter ist im Fall der beiden genannten Clans jedoch höchst arbiträr und lediglich der göttlichen Ordnung in Yin und Yan geschuldet und resultiert aus der Balance zwischen Sonne (Gottkaiser/Licht) und Mond (Kristallprinzessin/Schatten).

Wichtige Regeln, die jeder Makrabari kennt

  • Es ist bei hoher Strafe verboten, Bildnisse des Gottkaisers und seiner Schwester anzufertigen.
  • Benutze immer “Du”.
  • Trage stets ein Lächeln auf den Lippen.
  • Sag niemals direkt “Nein”, sondern verpacke deine Ablehnung in schöne Worte oder vertröste dein Gegenüber.
  • Erhältst du ein Geschenk oder eine Einladung, lehne immer einmal höflich ab. Nimm erst an, wenn das Angebot wiederholt wird.
  • Es ist üblich, bei Audienzen bei ranghohen Makrabari ein kleines Geschenk zu überreichen.
  • Stecke deine Essstäbchen nicht in die Schüssel, es sei denn die Schüssel ist ein Opfer an einem Ahnenschrein!
  • Legst du deine Stäbchen über Kreuz auf die Schüssel steht das für Streit.

Glossar - Who's Who - FAQ - Kommunikationsleitfaden

broken_crown/haeuser/makrabar/hausspieler/knigge.txt · Zuletzt geändert: 2017/09/28 14:35 von weisser_rabe