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Verhalten eines Liudong

In Makrabar gilt es als vorteilhaft, einem Wanderer Almosen zu geben, ihm Obdach zu gewähren oder ihn zumindest zu einer Tasse Tee einzuladen. Wenn nicht gleich alles auf einmal, sofern man sich dies leisten kann. Dies wird auch nie ohne Gegenleistung bleiben: Je nach Profession erhält man einen Aphorismus, einen Rat, Hilfe bei Atemübungen oder gar Hilfe durch Qi-Formung, das gesellschaftliche Ansehen nicht zu vergessen. Die Wanderer selbst verhalten sich untereinander in der Regel respektvoll und kollegial. Sie sind nicht darauf aus, ihre Lehren und Erkenntnisse eifersüchtig zu wahren, sondern wollen dem Gottkaiser und seinem Volk mit aller Kraft dienen. Das heißt nicht, dass sie jedem ihre Geheimnisse auf die Nase binden, sondern vor allem hilfsbereit sind und in ihrer Hilfsbereitschaft die Fähigkeiten der Bedürftigen nicht überfordern. Wenn also z.B. ein Schreiner mit Atemproblemen einen Taiji-Lehrer befragt, wird ihm dieser nicht einen Vortrag über die gesamte Lehre des Taiji halten, sondern ihm eine passende Übung zeigen, die er in seiner beengten Werkstatt oder zwischen einzelnen Arbeitsschritten durchführen kann. Sollte ein Wanderer auf seinem Weg etwas Neues entdecken, ist es seine oberste Pflicht, nach Qishi zu reisen und dieses neue Wissen den Großmeistern vorzustellen, damit sie es bewerten und gegebenenfalls niederschreiben lassen können. Die Großmeister entscheiden darüber, wer dieses Neue lernen und verbreiten darf, was eine große Ehre darstellt.

broken_crown/haeuser/makrabar/hausspieler/glaube_liudong_verhalten.txt · Zuletzt geändert: 2017/04/05 16:41 von weisser_rabe