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Die Erdprovinz

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Städte der Erdprovinz:

Andere bekannte Orte

Ergänzungen; Gerüchte, geflügelte Worte,

Der Aberglaube der Erdprovinz

…ist eher wörtlich zu nehmen, denn jeder Aberglaube kann mit einem „Aber“ in der Erdprovinz hinterfragt werden.

An den Feldern der Erdprovinz wird, sobald ein neues großes Feld in Makrabar angelegt, ein Steinschrein mit einer Phönixstatue aufgestellt. Die Arbeiter berühren auf ihrem morgendlichen Weg zur Arbeit diesen Schrein, um den Hochphönix um seinen Segen für ihre tägliche Arbeit zu bitten. Bei einem Erdbeben vor ca. 20 Jahren wurde einer dieser Schreine zerstört. Seither wird das betroffene Feld nicht mehr benutzt und auf ihm wachsen seither die ausgefallensten Orchideen, die auch ohne Pflege von außen überleben. Es ist ein Feld, dass der Hochphönix zu diesem Zweck von der Reisernte ausgeschlossen hat und daher von den Erdprovinzlern nicht mehr genutzt wird.

Traditionelles:

• Erprovinzler sind im Grunde ihres Herzen praktisch veranlagt. Sie sind dafür bekannt, dass sie anpacken können und wenn etwas erledigt werden muss, dies auch tun.

• Denn meisten Erdprovinzlern liegt das Handeln im Blut und so kommen viele hervorragende Händler aus der Provinz, wenn sie jedoch gelegentlich auf Grund des schlechten Rufes der Provinz auswandern.

• Ist die Erdprovinz auch aus Ausgestoßenen, Flüchtlingen und Sonderlingen erwachsen, so trägt sie doch die Einflüsse der verschiedenen anderen Provinzen in sich zusammen. Noch immer wandern solche Querdenker nach Kuang Tù aus.

• Die Erdprovinz war schon immer der letzte Ort in Makrabar vor den Ländern der Gaijin, aber auch der erste Ort welchen Einreisende betreten. Daher ist man hier wesentlich eher mit den merkwürdigen Sitten aus der Fremde vertraut.

Ergänzende Beschreibungen:

Die Bewohner der Erdprovinz

Die Erdprovinz scheint auf den ersten Blick ein Haufen von verschiedenen Familien, Haushalten und Bauern zu sein, deren Ahnen aus allerlei Provinzen einst dorthin kamen. So werden die Bewohner der Erdprovinz oft anderorts belächelt bis misstrauisch gemustert, wenn sie zum ersten Mal erzählen, woher sie stammen. Doch sind sie gleichzeitig bei vielen Dienstherren, auch außerhalb der Erdprovinz, als fleißige Arbeiter bekannt, die mit einem unerreichtem Maß an Ambition und Gleichmut tagelang an Projekten und auf den Feldern arbeiten bekannt. Dieser „Pioniergeist“ scheint es auch gewesen zu sein, welcher ihnen half in so kurzer Zeit die Erdprovinz so schnell auf- und umzubauen, wie es in den Geschichtsbüchern geschrieben steht. Noch heute stellt die Erdprovinz den Großteil der Arbeiter, wenn auch nicht der Soldaten an der großen Schlange.

Auch wenn die Erdprovinzler nicht für ihre Kriegsfertigkeiten bekannt sind, sind sie dennoch darauf bedacht auf die Konflikte an „ihrer“ Grenze vorbereitet zu sein. So gibt es jährlich immer wieder mutige Männer die bei dem Provinzmeister oder den Gouverneuren der Städte vorstellig werden, um ein Stipendium für die Ausbildung in der Metallprovinz zu erhalten.

Im Ausgleich dafür gibt es in der Erdprovinz reichlich Händler, die mit den verschiedensten Waren aus allen Provinzen des Kaiserreichs handeln. So hat nicht nur jedes der größeren Handelshäuser Makrabars eine Niederlassung in Kuang Tù, es gibt auch einige Händler aus der Fremde, die häufig Gäste der Stadt sind und dort mit ihren Waren handeln.

Zugleich ist die Erdprovinz auch Magnet für allerlei Querdenken, was ebenso allgemeine Verrückte, wie auch Philosophen und Erfindern, beinhaltet.

Gerüchte und Vorurteile:

• Ein bekannter Ausspruch in der Erdprovinz ist: „Was der Hochphönix wollen würde das ich tue, tue ich bis zum Ende.“

• Jeder Erdprovinzler hat entweder genügend Mittel und Einfluss um mit den Drei Inseln auf Augenhöhe zu verhandeln, arbeitet für sie oder schuldet ihnen etwas

Lokalitäten und Sehenswürdigkeiten:

• Die Jade-Minen: Auch wenn kein Handelshaus der Erdprovinz auf die kostbare Jade, welche von fleißigen Arbeitern hier für die Fürstenstadt abgetragen wird, ein Monopol beanspruchen würde, wird hier doch ein nicht unerheblicher Teil der Materialien für den kostbaren Schmuck gefördert

• Die Marktstraße: Entlang der Hauptstraße durch Kuang Tù, welche zum Tor gen Norden führt, finden sich entlang der Häuser und Hütten der Stadtbevölkerung fast den ganzen Tag durch hunderte von verschiedenen Handelsständen an denen allerhand Waren und Dienstleistungen angeboten werden. Nur zu bestimmten Anlässen wird diese Straße komplett von Ständen befreit.

• Das Gasthaus „Zum reisenden Gesandten“: Ein kleiner Komplex an zusammenhängenden Höfen nur unweit der Stadtgrenze von Kuang Tu. Es ist über die Grenzen Makrabars bekannt, dass hier auch viele Fremde regelmäßig nächtigen. Gleichzeitig geht das Gerücht um, man könne hier auch - und besonders als - Gaijin vielerlei verruchtere Freuden Makrabars kennen lernen.

• Das Teehaus der Familie Shia:

Die Familie Shia unterhält zahlreiche Teehäuser, mindestens eines in jeder größeren Stadt des Fürstentums. Keines dieser Teehäuser kann sich allerdings an Bekanntheit mit dem in Kuang Tu messen. Das beeindruckende Bauwerk, welches vor Jahrzehnten von der Familie selbst errichtet wurde, befindet sich unweit des Amtssitzes des Provinzmeisters.

broken_crown/haeuser/makrabar/erdprovinz.txt · Zuletzt geändert: 2016/12/12 14:49 von weisser_rabe