28.06. bis 02.07.2017
Gelaende

Gelände

Gelaende

Es handelt sich um ein schlossartiges Gebäude. Die Datierung des Schlosses im Kern wird auf das 16. Jahrhundert festgelegt. Es ist eine ehemalige Wasserburg und ein bleibendes Zeugnis für die mit den Niederlanden verbundene architektonische Tradition. Die zweigeschossige, aus Backsteinen bestehende Vierflügelanlage, wurde über einem quadratischen Grundriß erbaut und um einen kleinen Binnenhof gruppiert. Man erkennt vier runde, am Dachfuß ausgekragte Ecktürme, in geringem Abstand eine kleine dreiflügelige Vorburg mit modernen Dachausbauten.

Haus Walbeck gehörte mindestens seit 1346 über mehrere Generationen den Schenken von Nideggen, denen die Freiherrlichkeit Walbeck gehörte. Sie besaßen auch die Gerichtsbarkeit über den Ort. Wahrscheinlich 1452 wurde die Herrlichkeit geteilt: Johann Schenk von Nideggen erhielt den einen Teil der Herrlichkeit mit dem Stammsitz Haus Walbeck, sein Bruder Diederich den anderen Teil mit Sitz auf Haus Steprath, welches in diesem Jahr zum erstenmal erwähnt wird.

Etwa 1526 vererbt Heinrich Schenk von Nideggen seiner Tochter Irmgard seine Hälfte von Walbeck an Haus Walbeck. Sie heiratet Adrian van den Byland von Schloß Rheydt.

1594 taucht in der Erbfolge der Name Grammaye auf. 1653 wird das Erbe der Theodora Catharina von Grammaye, die Lothar Otto von Bönninghausen heiratete, zugesprochen. Der letzte derer von Bönninghausen, Cornelius Franz Johannes, stirbt 1802. In diesem Jahr wird die Feudalherrschaft in den französisch besetzten Gebieten durch Napoleon aufgehoben. Die Besitzungen bleiben den Eigentümern. 1803 stirbt auch die Ehefrau von Cornelius Franz Johannes von Bönnighausen, eine geborene Sternenfels. Erbe wird der Baron Karl von Sternenfels, Heilbronn. Er verkauft Haus und Liegenschaften 1808 an Gerhard Friedrich von Ammon zu Geldern für insgesamt 7.200 franz. Franc.

Von Ammon war von 1813 bis 1832 Bürgermeister von Walbeck. Später werden verschiedene Eigentümer von Haus Walbeck genannt, u.a. Mauritz. 1904 erwirbt der Landgerichtspräsident Jakob Klein aus Köln Haus Walbeck. Bis 1980 bleibt es in Familienbesitz.

Wegbeschreibung

Von der A40:

Wenn ihr von der A40 aus der Richtung Moers kommt, nehmt ihr die Ausfahrt 4 „Wachtendonk“.
Dort biegt ihr links ab auf die Kempener Straße. Diese geht in die Holtheyder Straße über. Ihr folgt der Holtheyder Straße immer weiter gerade aus bis diese in die Wachtendonker Straße übergeht. Dieser Straße folgt ihr noch 2,6 km und biegt dann rechts auf die B58 (Schilder nach Wesel/Geldern) ab. Nach 1,2 km biegt ihr links auf die Arcener Str. (Schilder nach Arcen/Walbeck) ab. Nach 600 m kommt ein Kreisverkeht. Dort nehmt ihr die erste Ausfahrt auf die Kevelaerer Straße. Dieser folgt ihr 6,4 km und biegt dann links in die Straße Am Bröckelken ab. Nach 400 m biegt ihr die erste Straße links auf den Broecksteg ab.
550 m weiter müsst ihr rechts abbiegen auf den Neesenweg nach ca. 160 m müsst ihr links abbiegen um auf dem Neesenweg zu bleiben. Nach 450 m erreicht ihr die Straße Am Schloß Walbeck, hier biegt ihr rechts ab und habt euer Ziel erreicht.


Von der A61:

Wenn ihr von der A61 aus der Richtung Mönchengladbach kommt, nehmt ihr die Ausfahrt 2-„Kaldenkirchen“.
Dort biegt ihr rechts auf auf die Kaldenkirchener Straße / B221 (Schilder nach Geldern/Straelen/Leuth/Eindhoven/Via/A40/Venlo). Dieser Straße folgt ihr 11,6 km. Dann geht diese in die Broekhuysener Straße /B58 über. Dieser folgt ihr weiteren 3,8 km und biegt dann links in die Arcener Str. (Schilder nach Arcen/Walbeck) ab. Nach 600 m kommt ein Kreisverkeht. Dort nehmt ihr die erste Ausfahrt auf die Kevelaerer Straße. Dieser folgt ihr 6,4 km und biegt dann links in die Straße Am Bröckelken ab. Nach 400 m biegt ihr die erste Straße links auf den Broecksteg ab.
550 m weiter müsst ihr rechts abbiegen auf den Neesenweg nach ca. 160 m müsst ihr links abbiegen um auf dem Neesenweg zu bleiben. Nach 450 m erreicht ihr die Straße Am Schloß Walbeck, hier biegt ihr rechts ab und habt euer Ziel erreicht.

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